Renfield-Fanzine
Home of Krims&Krams&Rock'n'Roll
Samstag, 5. Mai 2012
Whores! Everywhere!
Oh, die sind pissig! Sollte dem Begriff der Nutte irgendwelche positiven Assoziationen zugeordnet werden, dem Trio aus Atlanta sind sie wohl unbekannt. Alles, was man jeglicher Art von Prostitution dagegen mit Hass, Wut, Selbstekel, Erniedrigung und Abneigung verbindet, wohl dagegen sehr wohl. Dementsprechend derb geht's auch auf der Ruiner-EP zu. 5 Songs gibt's, macht 5 Songs, in denen sich zähe Noiseriffs über einen langsamen Schlagzeug-Groove schleppen. Natürlich lassen da diejenigen grüßen, die schon früher ihren Unmut in schleppenden Krach umgewandelt haben. Es könnte also gut sein, dass sich dieses Trio durch den gesamten Amphetamine Reptile-Backkatalog gehört hat und weil das nicht gereicht hat, auch noch was von Helmet dazwischen geschoben hat. Als FILTER quasi.
Jedenfalls blubbert hier der Bass, die Gitarre sägt sich durch hübsche Riffs darüber und auch der Schreihals ist so geil angepisst, wie es nicht passender sein könnte. Da ist soviel ungeschminkte, direkte Abkotzerei ohne große Metalcore-ich-bin-so-böse-Posen drin, dass man den dreien ihre Wut für bare Münze glatt abkauft. Vielleicht ist das so, weil hier gerade auf den Schnick-Schnack verzichtet wird, auf irgendwelcher subtilen Anspielungen oder irgendwelche halblustige Formen von Ironie. Und weil Punk ja schon lange viel zu nett ist, Metal auch nur bei den üblichen Verdächtigen für Provokation sorgt, darf es auch mal eine Mische aus allem sein. Ok, das Cover mit der Wumme ist dann vielleicht doch etwas klischeehaft, aber ansonsten hat der geneigte Hörer es hier mit einer geil angepissten EP für den Amoklauf im Kopf zu tun. Genau das richtige, wenn einem nach einem Arbeitstag auf dem Heimweg alle Mitfahrenden wieder mal fürchterlich auf die Nerven steigen. Wäre auch der richtige Soundtrack für ein Remake von Michael Douglas` Amoklauf-Klassikers "Falling Down". Was für Nutten! (E) (Stressed Sumo Records, www.stressedsumorecords.co.uk)
Sonntag, 22. April 2012
THE INSPECTOR CLUZO - The 2 Mousquetaires
Klarer Fall von Bestechung: Wenn dem Rezensenten nicht nur einfach eine Promo-CD inklusive Beiblättchen zukommt, sondern einen eigens dazu passenden Comic dazulegt wird,der ganz charmant die Geschchte der zu rezensierenden Band erzählt, fällt es schwer, das ganze Projekt scheiße zu finden. Aber abgesehen von dem wirklich hübschen Package zum zweiten Inspector Cluzo-Album, kann natürlich auch die Musik einiges. Schon stimmig, diese ganze Mischung aus Rock und Funk. Nehme wir mal die beiden Typen, die hinter der Band stecken. Keine Ahnung, ob die irgendwie einen Punkbackground haben, aber zumindest haben sie die ganze Philosophie des D.I.Y. vollends aufgesogen, denn bei THE INSPECTOR CLUZO läuft alles über die Band. Natürlich die Musik, dann das Konzept der 2-Mann-Combo, die kackfrech und ziemlich tight diese Rock-Funk-Melange zusammenmischt und die ganze Promo-Sache noch dazu. Passion, Hingabe, Herzblut galore, nenn es wie du willst, es ist alles drin.
und wo wir gerade so nett über Comics plauderten: Man könnte auch schnell gewisse Parallelen zu Asterix und Obelix, oder eben auch den titelgebenden tapferen Musketieren ziehen.
Ich meine, was haben wir hier? Zwei Kumpels aus einer idyllischen Region Frankreichs (ok, Gascogne, nicht Gallien) mit einem ziemlich unbändigen, aber nicht unsympathischen Regionalstolz, der sich gern auch mal der ureigenen okzitanischen Sprache bedient. Die beiden ziehen mit Gitarre und Drums gegen die erdrückende und einfallslose Übermacht der Musikindustrie zu Felde und ebenso gegen die immer gleich klingenden schluffig-scheiteltragenden Indie-Bands, die dank der weltweiten Zugänglichkeit jeglicher Musik auch überall gleich klingen, egal ob sie aus England, Norwegen oder Deutschannd kommen. Und das, werte Jury tun die Herren Jourdain und Lacrouts nicht nur mit der nimmer endenden Kraft des Do-It-Yourself, sondern auch der Energie guter einfacher Rockmusik und dem was James Brown, Curtis Mayfield (dessen "Move on up" denn auch gecovert wird) in Soul und Funk zu ganz heißem Scheiß anrührttenn. Nimmt diese Hauptzutaten des Inspector-Cluzo-Kosmos mal zusammen, klingt es in vielen Situationen ein wenig nach Danko Jones, vielleicht mit etwas mehr Hardrock drin, aber insgesmat mit den knackigen Riffs und funky Bläsersätzen, die einen schon richtig neugierig machen, auf das, was der Insector so live anstellen kann. Manchmal mag der Sound etwas zu glatt sein, aber andererseits ist das ja eine ROCKBAND und kein Garage-Punkprojekt, von daher liegen die Zielsetzungen wohl etwas anders. Wer allerdings davon ab noch so schicke Songtitel wie "Why a vulgar french band cannot play shitty english pop music?" an den Tag legt, kann live wie auch auf Platte nicht zu den Bösen gehören. Und von daher passt die Referenz auf die beiden tapferen, renitenten Galliern dann umso besser. Hoffentlich haben sie auf Tour genug Zaubertrank dabei. (G)(http://www.fuckthebassplayer.com)
und wo wir gerade so nett über Comics plauderten: Man könnte auch schnell gewisse Parallelen zu Asterix und Obelix, oder eben auch den titelgebenden tapferen Musketieren ziehen.
Ich meine, was haben wir hier? Zwei Kumpels aus einer idyllischen Region Frankreichs (ok, Gascogne, nicht Gallien) mit einem ziemlich unbändigen, aber nicht unsympathischen Regionalstolz, der sich gern auch mal der ureigenen okzitanischen Sprache bedient. Die beiden ziehen mit Gitarre und Drums gegen die erdrückende und einfallslose Übermacht der Musikindustrie zu Felde und ebenso gegen die immer gleich klingenden schluffig-scheiteltragenden Indie-Bands, die dank der weltweiten Zugänglichkeit jeglicher Musik auch überall gleich klingen, egal ob sie aus England, Norwegen oder Deutschannd kommen. Und das, werte Jury tun die Herren Jourdain und Lacrouts nicht nur mit der nimmer endenden Kraft des Do-It-Yourself, sondern auch der Energie guter einfacher Rockmusik und dem was James Brown, Curtis Mayfield (dessen "Move on up" denn auch gecovert wird) in Soul und Funk zu ganz heißem Scheiß anrührttenn. Nimmt diese Hauptzutaten des Inspector-Cluzo-Kosmos mal zusammen, klingt es in vielen Situationen ein wenig nach Danko Jones, vielleicht mit etwas mehr Hardrock drin, aber insgesmat mit den knackigen Riffs und funky Bläsersätzen, die einen schon richtig neugierig machen, auf das, was der Insector so live anstellen kann. Manchmal mag der Sound etwas zu glatt sein, aber andererseits ist das ja eine ROCKBAND und kein Garage-Punkprojekt, von daher liegen die Zielsetzungen wohl etwas anders. Wer allerdings davon ab noch so schicke Songtitel wie "Why a vulgar french band cannot play shitty english pop music?" an den Tag legt, kann live wie auch auf Platte nicht zu den Bösen gehören. Und von daher passt die Referenz auf die beiden tapferen, renitenten Galliern dann umso besser. Hoffentlich haben sie auf Tour genug Zaubertrank dabei. (G)(http://www.fuckthebassplayer.com)
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The 2 Mousquetaires
Freitag, 23. März 2012
Ein Abend mit Michael, Jakob und Tamer - Taqwacore im Roten Salon
AUf dem Weg zurück nach Kreuzberg frage ich mich, ob das alles so richtig war. Klar, was zu meckern findet man immer, aber als ich die Lesung von Michel Muhammand Knight und die dazugehörige Vorstellung der deutschen Ausgabe von Taqwacore nochmal durch meinen Kopf gehen lasse, verfestigt sich die Meinung, dass das besser hätte laufen können. An einem anderen, geeigneteren Ort. Ich meine, verdammt, wir sind in Berlin und da sollte es nicht möglich sein, eine Lesung eines der interessantesten Bücher der letzten Zeit, dass ich mit Punk beschäftigt, im angemessenen Rahmen hin zu kriegen? Aber von Anfang an.
Taqwacore. Man könnte meinen, all den Sub-Genres von Punk und Hardcore wäre so langsam nichts mehr hinzuzufügen, gibt ja mittlerweile alles mögliche mit allen möglichen weltanschaulichen und musikalischen Hintergründen: Krishnacore hier, Christenpunks, die so provokant sind wie eine Tasse Melissentee im Raumk der STille auf dem Kirchentag, da. Jüdische Skinheadbands wie Jewdriver die einen endlich mal herzhaft lachen lassen und dann wäre da noch der ganze Kram wie Death-, Jazz-, Post-, Mathcore, Street-, Garage-, 60ies-, 70s-, 80s-, 90s, Zeitmaschinen-Punk, der ganze Schubladen-Mist für etwas, das nur auf drei Akkorden aufbaut, aber sich dann doch in allen möglichen Codes neu erfindet.
Und jetzt wird also mit Muslim-Punk der nächste Hype durchs Dorf gejagt. Vielleicht bin ich deshalb umso erstaunter und interessierter an dieser Samstagabend-Veranstaltung, weil diese Kombi 1.) bei mir sensationsgeilem Bock doch mal wieder echtes Interesse geweckt hat und 2.) weil es wirklich so aussieht, als wäre ein Buch, ein bestimmtes Buch die Inspiration für gar nicht wenige junge Muslime gewesen, selber Bands zu gründen, sich selber Taqwacore zu nennen, selber eine eigene Szene zu gründen, selber die Wut rauszubrüllen und zu versuchen, die widerborstige Punkattitüde mit ihrem - nicht gänzlich in Frage gestellten - Glauben zu verbinden. Da kann man noch mal am recht aktuellen Beispiel nachvollziehen,wie sich die frühen Punkszenen geformnt haben.
Michael Muhammad Knight hat "The Taqwacores" 2004 veröffentlicht, es ist ein Roman um eine Truppe von 4-5 muslimischen Punks/Hardcorelern, die sich - eben - The Taqwacores nennen. Taqwacore ist übrigens ein Kofferwort, dass sich aus dem arabischen Wort "Taqwa" (was ungefähr mit Frömmigkeit oder Gläubigkeit übersezt werden kann) und - welche Überraschung - Hardcore.
Es geht in Knights erster fiktiven Veröffentlichung also um Punk und Islam. Oder um junge Muslime, die auch Bock auf Punk haben. Geht das denn überhaupt?
Was für einen Effekt sein Buch auf junge Muslime in den USA haben würde, hätte sich Michael M. Knight wohl nie gedacht. Aber ob bewusst oder nicht, er hat damit wohl genau den richtige Nerv getroffen, genau die richtigen Worte gefunden um das auszudrücken, was einer Menge Muslimen, die sich mit islamischen Glaubensregeln und der westlichen Kultur, in der sie ja nunmal leben, selber finden müssen. Und eben dieser Michael Knight war an diesem Samstagabend zur Präsentation der deutschen Erstausgabe der Taqwacores (nur knapp 8 Jahre nach der englischen Ausgabe, Respekt!) am letzten Tag seiner drei-tägigen Lesetour durch Deutschland (vorher waren Leipzig und Köln an der Reihe) zu Gast in Berlin. Im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mit dem Herausgeber der Wochenzeitung "der freitag", Jakob Augstein als Moderator und Tamer Yigit, Schauspieler und wohl auch Sänger diverser türkischer Metalbands, als Leser der deutschen Übersetzung. Ganz schön großer Zirkus für das erste deutschsprachige Buch eines amerikanischen Autors, das sich eigentlich mit einem sehr kleinen Sub-Genre einer Subkultur beschäftigt. Aber es geht natürlich auch um den Islam und wie das denn so gehen kann mit Rebellion und Glauben und all dem, Grund genug also für diverse Feuilleton- und Spexleser, angehende Geisteswissenschaftler, aber auch zahlreiche junge Muslime/Muslima mal im Roten Salon vorbeizuschauen. Und für mich auch, obwohl ich die Sache mit Augstein und dem türkischen Deathmetalkollegen gar nichts wusste. Macht aber auch nix, die beiden kannte ich bis zu dem Abend auch gar nicht. Verpasst habe ich aber damit auch nicht wirklich was.
Diese drei sitzen also gemeinsam auf der Bühne im Roten Salon: Knight links, Augstein in der Mitte und rechts daneben mit Jogginghose, Böhse-Onkelz-Shirt und Metalkutte, Tamer Yigit.
Michael M. Knight könnte gegensätzlicher nicht aussehen, denn im grauen Anzug sieht er sieht jedenfalls eher wie ein etwas verkopfter Geisteswissenschaftler aus, aus als jemand der knietief im Punkunderground unterwegs ist. Trotzdem nicht unsympathisch, was sich im Laufe des Abends immer mehr bestätigt. Er liest flüssig ein paar Passagen aus seinem Buch, kann auf Fragen und Diskussionsbeiträge souverän und unterhaltsam antworten. Ich muss sagen, dass das, was er erzählt, mir ganz gut gefällt. Ich werde jetzt nciht automatisch zum Islam konvertieren, kann aber zumidnest besser verstehen, wie Punk und Ilsam zusammengehen können. Und Mr. Knight its nun mal ziemlich smart. Aber ist das vielleicht eine typisch amerikanische Eigenart, sich einfach gut und gewählt ausdrücken zu können? Es ist jedenfalsl sehr schnell klar, dass die Sympathien der Anwesenden ganz klar bei Mr. Knight liegen. Und die anderen beiden? Vielleicht hätten die Organisatoren mal bei der Vorbereitung dieses Abends, als sie den passenden Gastgeber für diese Veranstaltung gesucht haben, mal einen Blick in die Gelben Seiten werfen sollen - Dann hätten sie wohl jemanden gefunden, der sich damit auskennt.
Jakob Augstein macht jedenfalls vom ersten Moment an den Eindruck, als gäbe es kein Thema für ihn, was weiter weg sein könnte als Muslim-Punk. Schwer vorzustellen, dass dieser extrem intellektuell wirkende Publizist überhaupt irgendwann mal auf einem Punk- oder Rock-konzert unterwegs war, ganz schwer sogar. Da hätte sich als Moderator bestimmt jemand gefunden, der sich mit der Materie etwas besser auskennt, aber vielleicht musste es der Freitags-Zeitungsmann einfach sein, weil seine Wochenzeitung zufällig der Medienpartner bei dieser Veranstaltung war(und sein Werbematerial recht aufällig im Raum verteilt hat). Warum setzt man also einen Typen dahin, der offensichtlich nicht wirklich Interesse an dem Buch und dessen Inhalt zeigt? Es war so ein bißchen eine Darstellung des abgeklärten Publizisten, der etwas von oben herab (eventuell vom Balkon seines Elfenbeinturmes?), dazu leicht ermüdet und verständnislos auf etwas schaut, was total außerhalb seines Weintrinker-Zeitungsmacher-Hochkultur-Kosmos stattfindet.
Vielleicht war auch das den Veranstaltern nicht ganz entgangen und möglicherweise wollte man dazu als Gegengewicht einen echten subkulturellen Verteter ins Bild stellen. Einen echten Rocker, möglichst mit türkischem Hintergund, am besten sogar aus Kreuzberg, das wäre ja sowas von authentisch, kredibel und so bodenständig, dass man's kaum aushält. Suchen wir uns doch einen echten Berlintürken, der eben nicht nur den ganzen Tag HipHop hört, mag man sich da von Seiten des Verlags gedacht haben. Und wen nehmen wir da, als migrantischen Alibivertreter der harten Berliner Rockmusikszene? Na, den Tamer, da ist doch so ein echt authentischer Typ. Ist ja Schauspieler. Singt in zwanzig Metalbands. Ganz verrückter Hund, der Tamer, den nehmen wir. Der liest bestimmt gern. Zumindest das stimmt, Yigit mag sehr authentisch als Berliner Strassenrocker rüberkommen (oder so wie man sich das als "freitag"-LeserIn vorstellt) er ist allerdings an diesem Abend eines nicht: gut vorbereitet.
Kämpft sich durch sein Skript und weiß oft gar nicht, wo der Text auf dem einen Zettel anfängt und auf dem anderen aufhört. Die gewisse Hilflosigkeit, aus die ihm Papa Augstein dann gutväterlich immer wieder raushilft, sorgt erstmal für Gelächter im Saal, lässt den Guten aber schnell in die Rolle des etwas blöden Metal-Prolls rutschen, der sich da irgendwie ins Gespräch zwischen den beiden intelektuellen Schwergewichte verirrt hat. Und das zieht sich nicht nur über die Lesung, sondern auch durch die anschließende Diskussion. Augstein braucht ewig, bis er, trotz immer lauter werdender Forderungen, das Publikum mit ins Gespräch einbezieht. Er will seinen Fragenkatalog (den es trotz augenscheinlichen Desinteresses gibt, hier stimmt die Vorbereitung) unbedingt durchziehen, knickt dann aber ein und dank einiger wirklich engagierter junger Frauen entwickelt sich dann doch eine lebhafte Diskussion, über Punk, über die verschiedenen Spielarten des Islam samt seinen Vorschriften und wie sie im westlichen Alltag praktizierbar sind. Eine Diskussion, die ihren Höhepunkt in der Frage erreicht, inwieweit die westlichen Staaten wirklich die Trennung von Kirche und Staat vollzogen haben, die sie für sich immer propagieren. Da wird dann auch auf einmal das Interesse des bisher recht teilnahmlos wirkenden Augstein geweckt, endlich froh, einen Streitpunkt mit Michael Knight gefunden zu haben. Für Tamer Yigit scheint das alles etwas zu hoch zu sein, in bestem Straßenköterdeutsch gibt er ab und an ein Statement zum Besten, das vielleicht irgendwas mit dem Buch und der Idee des Muslim-Punk (von der Tamer ganz gemäß dem guten, alten "No gods, no masters"-Mottos folgend, sehr wenig hält), aber wenig mit dem augenblicklichen Thema der Debatte zu tun hat. Und dann, als wirklich ein gewisser "now we can talk"-Punkt erreicht zu sein scheint, der Punkt, an dem wirklich lebhaft ein Gespräch zwischen denen auf und denen vor der Bühen stattfindet, wird - recht überraschend für alle Anwesenden - die Veranstaltung einfach beendet. Abgebrochen. Aus. Ende. Seltsam.
Moderatnix Augstein bekommt aus der Tiefe des Raumes das Zeichen für das zeitliche Ende der Veranstaltung. Michael M. Knight und Yigit posieren noch standesgemäß für ein paar Fotos, Bücher werden signiert und das war's dann. Komisches Ende, denke ich, als ich zehn Minuten später zum Alex laufe. Warum, frage ich mich, waren eigentlich so wenig Punks da? Egal ob Muslim, Atheist oder Mitglied in der Sekte des allswissenden SPaghettimonsters, DAS hier hätte an einem anderen Ort in derselben Stadt bestimmt ein größeres und interessierteres Publikum gezogen. Und damit meine ich nicht, dass Kreuzberg automatisch der bessere Stadteil für die Taqwacore-Lesung gewesen wäre. Oder lag's an der Location? An der etwas unglücklichen Auwahl der Beteiligten? Und wie war das eigentlich in Köln und Leipzig? We'll never know...
Taqwacore. Man könnte meinen, all den Sub-Genres von Punk und Hardcore wäre so langsam nichts mehr hinzuzufügen, gibt ja mittlerweile alles mögliche mit allen möglichen weltanschaulichen und musikalischen Hintergründen: Krishnacore hier, Christenpunks, die so provokant sind wie eine Tasse Melissentee im Raumk der STille auf dem Kirchentag, da. Jüdische Skinheadbands wie Jewdriver die einen endlich mal herzhaft lachen lassen und dann wäre da noch der ganze Kram wie Death-, Jazz-, Post-, Mathcore, Street-, Garage-, 60ies-, 70s-, 80s-, 90s, Zeitmaschinen-Punk, der ganze Schubladen-Mist für etwas, das nur auf drei Akkorden aufbaut, aber sich dann doch in allen möglichen Codes neu erfindet.
Und jetzt wird also mit Muslim-Punk der nächste Hype durchs Dorf gejagt. Vielleicht bin ich deshalb umso erstaunter und interessierter an dieser Samstagabend-Veranstaltung, weil diese Kombi 1.) bei mir sensationsgeilem Bock doch mal wieder echtes Interesse geweckt hat und 2.) weil es wirklich so aussieht, als wäre ein Buch, ein bestimmtes Buch die Inspiration für gar nicht wenige junge Muslime gewesen, selber Bands zu gründen, sich selber Taqwacore zu nennen, selber eine eigene Szene zu gründen, selber die Wut rauszubrüllen und zu versuchen, die widerborstige Punkattitüde mit ihrem - nicht gänzlich in Frage gestellten - Glauben zu verbinden. Da kann man noch mal am recht aktuellen Beispiel nachvollziehen,wie sich die frühen Punkszenen geformnt haben.
Michael Muhammad Knight hat "The Taqwacores" 2004 veröffentlicht, es ist ein Roman um eine Truppe von 4-5 muslimischen Punks/Hardcorelern, die sich - eben - The Taqwacores nennen. Taqwacore ist übrigens ein Kofferwort, dass sich aus dem arabischen Wort "Taqwa" (was ungefähr mit Frömmigkeit oder Gläubigkeit übersezt werden kann) und - welche Überraschung - Hardcore.
Es geht in Knights erster fiktiven Veröffentlichung also um Punk und Islam. Oder um junge Muslime, die auch Bock auf Punk haben. Geht das denn überhaupt?
Was für einen Effekt sein Buch auf junge Muslime in den USA haben würde, hätte sich Michael M. Knight wohl nie gedacht. Aber ob bewusst oder nicht, er hat damit wohl genau den richtige Nerv getroffen, genau die richtigen Worte gefunden um das auszudrücken, was einer Menge Muslimen, die sich mit islamischen Glaubensregeln und der westlichen Kultur, in der sie ja nunmal leben, selber finden müssen. Und eben dieser Michael Knight war an diesem Samstagabend zur Präsentation der deutschen Erstausgabe der Taqwacores (nur knapp 8 Jahre nach der englischen Ausgabe, Respekt!) am letzten Tag seiner drei-tägigen Lesetour durch Deutschland (vorher waren Leipzig und Köln an der Reihe) zu Gast in Berlin. Im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mit dem Herausgeber der Wochenzeitung "der freitag", Jakob Augstein als Moderator und Tamer Yigit, Schauspieler und wohl auch Sänger diverser türkischer Metalbands, als Leser der deutschen Übersetzung. Ganz schön großer Zirkus für das erste deutschsprachige Buch eines amerikanischen Autors, das sich eigentlich mit einem sehr kleinen Sub-Genre einer Subkultur beschäftigt. Aber es geht natürlich auch um den Islam und wie das denn so gehen kann mit Rebellion und Glauben und all dem, Grund genug also für diverse Feuilleton- und Spexleser, angehende Geisteswissenschaftler, aber auch zahlreiche junge Muslime/Muslima mal im Roten Salon vorbeizuschauen. Und für mich auch, obwohl ich die Sache mit Augstein und dem türkischen Deathmetalkollegen gar nichts wusste. Macht aber auch nix, die beiden kannte ich bis zu dem Abend auch gar nicht. Verpasst habe ich aber damit auch nicht wirklich was.
Diese drei sitzen also gemeinsam auf der Bühne im Roten Salon: Knight links, Augstein in der Mitte und rechts daneben mit Jogginghose, Böhse-Onkelz-Shirt und Metalkutte, Tamer Yigit.
Michael M. Knight könnte gegensätzlicher nicht aussehen, denn im grauen Anzug sieht er sieht jedenfalls eher wie ein etwas verkopfter Geisteswissenschaftler aus, aus als jemand der knietief im Punkunderground unterwegs ist. Trotzdem nicht unsympathisch, was sich im Laufe des Abends immer mehr bestätigt. Er liest flüssig ein paar Passagen aus seinem Buch, kann auf Fragen und Diskussionsbeiträge souverän und unterhaltsam antworten. Ich muss sagen, dass das, was er erzählt, mir ganz gut gefällt. Ich werde jetzt nciht automatisch zum Islam konvertieren, kann aber zumidnest besser verstehen, wie Punk und Ilsam zusammengehen können. Und Mr. Knight its nun mal ziemlich smart. Aber ist das vielleicht eine typisch amerikanische Eigenart, sich einfach gut und gewählt ausdrücken zu können? Es ist jedenfalsl sehr schnell klar, dass die Sympathien der Anwesenden ganz klar bei Mr. Knight liegen. Und die anderen beiden? Vielleicht hätten die Organisatoren mal bei der Vorbereitung dieses Abends, als sie den passenden Gastgeber für diese Veranstaltung gesucht haben, mal einen Blick in die Gelben Seiten werfen sollen - Dann hätten sie wohl jemanden gefunden, der sich damit auskennt.
Jakob Augstein macht jedenfalls vom ersten Moment an den Eindruck, als gäbe es kein Thema für ihn, was weiter weg sein könnte als Muslim-Punk. Schwer vorzustellen, dass dieser extrem intellektuell wirkende Publizist überhaupt irgendwann mal auf einem Punk- oder Rock-konzert unterwegs war, ganz schwer sogar. Da hätte sich als Moderator bestimmt jemand gefunden, der sich mit der Materie etwas besser auskennt, aber vielleicht musste es der Freitags-Zeitungsmann einfach sein, weil seine Wochenzeitung zufällig der Medienpartner bei dieser Veranstaltung war(und sein Werbematerial recht aufällig im Raum verteilt hat). Warum setzt man also einen Typen dahin, der offensichtlich nicht wirklich Interesse an dem Buch und dessen Inhalt zeigt? Es war so ein bißchen eine Darstellung des abgeklärten Publizisten, der etwas von oben herab (eventuell vom Balkon seines Elfenbeinturmes?), dazu leicht ermüdet und verständnislos auf etwas schaut, was total außerhalb seines Weintrinker-Zeitungsmacher-Hochkultur-Kosmos stattfindet.
Vielleicht war auch das den Veranstaltern nicht ganz entgangen und möglicherweise wollte man dazu als Gegengewicht einen echten subkulturellen Verteter ins Bild stellen. Einen echten Rocker, möglichst mit türkischem Hintergund, am besten sogar aus Kreuzberg, das wäre ja sowas von authentisch, kredibel und so bodenständig, dass man's kaum aushält. Suchen wir uns doch einen echten Berlintürken, der eben nicht nur den ganzen Tag HipHop hört, mag man sich da von Seiten des Verlags gedacht haben. Und wen nehmen wir da, als migrantischen Alibivertreter der harten Berliner Rockmusikszene? Na, den Tamer, da ist doch so ein echt authentischer Typ. Ist ja Schauspieler. Singt in zwanzig Metalbands. Ganz verrückter Hund, der Tamer, den nehmen wir. Der liest bestimmt gern. Zumindest das stimmt, Yigit mag sehr authentisch als Berliner Strassenrocker rüberkommen (oder so wie man sich das als "freitag"-LeserIn vorstellt) er ist allerdings an diesem Abend eines nicht: gut vorbereitet.
Kämpft sich durch sein Skript und weiß oft gar nicht, wo der Text auf dem einen Zettel anfängt und auf dem anderen aufhört. Die gewisse Hilflosigkeit, aus die ihm Papa Augstein dann gutväterlich immer wieder raushilft, sorgt erstmal für Gelächter im Saal, lässt den Guten aber schnell in die Rolle des etwas blöden Metal-Prolls rutschen, der sich da irgendwie ins Gespräch zwischen den beiden intelektuellen Schwergewichte verirrt hat. Und das zieht sich nicht nur über die Lesung, sondern auch durch die anschließende Diskussion. Augstein braucht ewig, bis er, trotz immer lauter werdender Forderungen, das Publikum mit ins Gespräch einbezieht. Er will seinen Fragenkatalog (den es trotz augenscheinlichen Desinteresses gibt, hier stimmt die Vorbereitung) unbedingt durchziehen, knickt dann aber ein und dank einiger wirklich engagierter junger Frauen entwickelt sich dann doch eine lebhafte Diskussion, über Punk, über die verschiedenen Spielarten des Islam samt seinen Vorschriften und wie sie im westlichen Alltag praktizierbar sind. Eine Diskussion, die ihren Höhepunkt in der Frage erreicht, inwieweit die westlichen Staaten wirklich die Trennung von Kirche und Staat vollzogen haben, die sie für sich immer propagieren. Da wird dann auch auf einmal das Interesse des bisher recht teilnahmlos wirkenden Augstein geweckt, endlich froh, einen Streitpunkt mit Michael Knight gefunden zu haben. Für Tamer Yigit scheint das alles etwas zu hoch zu sein, in bestem Straßenköterdeutsch gibt er ab und an ein Statement zum Besten, das vielleicht irgendwas mit dem Buch und der Idee des Muslim-Punk (von der Tamer ganz gemäß dem guten, alten "No gods, no masters"-Mottos folgend, sehr wenig hält), aber wenig mit dem augenblicklichen Thema der Debatte zu tun hat. Und dann, als wirklich ein gewisser "now we can talk"-Punkt erreicht zu sein scheint, der Punkt, an dem wirklich lebhaft ein Gespräch zwischen denen auf und denen vor der Bühen stattfindet, wird - recht überraschend für alle Anwesenden - die Veranstaltung einfach beendet. Abgebrochen. Aus. Ende. Seltsam.
Moderatnix Augstein bekommt aus der Tiefe des Raumes das Zeichen für das zeitliche Ende der Veranstaltung. Michael M. Knight und Yigit posieren noch standesgemäß für ein paar Fotos, Bücher werden signiert und das war's dann. Komisches Ende, denke ich, als ich zehn Minuten später zum Alex laufe. Warum, frage ich mich, waren eigentlich so wenig Punks da? Egal ob Muslim, Atheist oder Mitglied in der Sekte des allswissenden SPaghettimonsters, DAS hier hätte an einem anderen Ort in derselben Stadt bestimmt ein größeres und interessierteres Publikum gezogen. Und damit meine ich nicht, dass Kreuzberg automatisch der bessere Stadteil für die Taqwacore-Lesung gewesen wäre. Oder lag's an der Location? An der etwas unglücklichen Auwahl der Beteiligten? Und wie war das eigentlich in Köln und Leipzig? We'll never know...
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Mittwoch, 15. Februar 2012
Geweiht, nicht gehörnt - Antlered Man - Giftes 1 and 2
So kann man sich täuschen: CD liegt im Postfach, im Fanzine-Release-Trubel werfe ich einen Blick aufs Cover und sehe was von Antlered und denke: Hat vielleicht was mit Ameisen zu tun, der Titel. Eine kurze Recherche ergibt allerdings das totale Gegenteil. Denn die stolzen Helden des Waldes, die Hirsche sind Antlered, also mit Geweih beschmückt, quasi "geweiht". Weihevoll gehts bei dem hier zu rezensierenden Quartett aber eher nicht zu, man hüpft eher ziemlich energisch mit fettem Sound durchs Gebälk. Nois-o-lution-Bands sind ja oft dafür bekannt, dass sie auf dem weiten Feld von Alternative- und Noise-Rock die recht spannenden Ecken abdecken und wenn man sich das so anschaut, passen A.M. perfekt auf dieses Label. Fast merkt man dabei gar nicht, dass sie aus London stammen, denn nur weil diese vier aus Großbritannien kommen, heißt das nicht, dass sie lahmen Brit-Pop machen. Nix also mit Verweisen auf Oasis, Verve oder ähnlichen Figuren, Antlered Man frickeln sich lieber durch den Wald aus Noise, seltsamen Songstrukturen und abgehackten Beats. Brüche im Durchlauf sind dabei vorprogrammiert und wohl auch gewollt. Das führt natürlich zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit beim Hören, denn es blitzt einiges an Assoziationen auf: fette Nu-Metal-Riffs bidlen den fruchtbaren erdig-dampfenden Grundstock, wird von dem melodischen Parts unterstützt, den ein oder anderen Klaps mit der Noise-Peitsche gibts auch und irgendwann muss man sogar damit rechnen,dass noch da draussen im Soundwald ein wunderbar optimistisches Pfeifen den Anfangg für einen weiteren wunderbaren Song bildet. Also: Ideen ohne Ende werden hier auf ein Album gepresst und das können nicht wenige. Im letzte Jahr waren die Geweihmenschen mit KELLERMENSCH und ANDSOIWATCHYPOUFROMAFAR auf Tour, beides Bands, die zumindest dem eingeweihten Rockmusikhörer ein Begriff sein dürften. Wenn aber jemand mal zufällig dem Serj Tankian von SYSTEM Of A DOWN diese Platte unter die Geburtstagsgeschenke schieben würde, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass der sich dieses Plättchen auch öfters mal anhört. SOAD wären sowieso eine gute Referenz für Antlered Man, auch wenn die halt noch nicht erreicht, aber zumindest in Sichtweite sind. Vom Ideenreichtum her passt es allemal und wenn das erst die Geschenke 1 bis 2 sind, dann kann man wohl damit rechnen, dass im Wald der gehörnten Kerle noch einiges an Kraftstoff im Unterholz schlummert. (J)
Mittwoch, 8. Februar 2012
RENFIELD-FANZINE No. 24 OUT NOW!!!
Hey folks!
First of all I have to say THANKS TO really EVERYBODY who has been at the Trickster last saturday. It was an amazing evening, lots of people, great bands, and a good atmosphere. Really, although I was quite busy, I think this was some kind of event I always imagined for a Renfield-Party. So I hope next time, when we will celebrate the 25th issue of Renfield-Zine, it will work out in a similar way.
And now I 'd like to recommend you warmly our lates piece of Hotch&Potch&Rock'n'Roll!
Renfield-No 24 got 60 pages, each one packed with so much love and passion that Romsamunde Pilcher could write 10 more books of it.
And of course we have lots of interesting stuff in it:
Interviews with
- UFOMAMMUT (Italys leading space-drone-doom-psychedelic-Mutants,great visuals, great Songs and whistling ears after every gig is guaranteed!)
- KATKA KULLMANN (not only a smart and cute lady, but also the author of the bestseller "Echtleben" which mirrors perfectly the dilemma of living and working creatives and freelancers living in germany 2012)
- BOB WAYNE (Ah, you are a punk that has been infected by country since Johnny's "American Recording Pt.I-V"? Then you'll love this guy and would like to move into his trailer a.s.a.p.)
- TRIKE (highly entertaining Duo that I first saw busking with keyboard, violin and tapdancing at the Metro U8. So who could tell better about the highlights and failures of busking than these two canadians?)
- DAS VIERBLÄTTRIGE KLOBLATT (the editors of this toilet zine are from Vienna and I am still impressed by the way they do their, ahem, shit. And am a bit jealous of the 5000-piece editon they do all the time. We want cultural sponsoring, too!!)
- THE MONSTERS (these swiss garage legend talks about te first songs in their life)
Beside of that we got lots of columns (by Gabriel S. Moses, Bianca Stücker, Philipp Nussbaum, Johannes Witek, a Manga about Hong Kong-based indieband KOLOR (by Arashi Ran), two reports about the Fanzine-Conventions in Leipzig and Berlin and
lots of reviews of zines and records.
Did I forgot anything?
YES, I DID! For the first time in RENFIELD-history we have a full-coloured cover, which you can see not only on this blog, but also hold it in your very own hands when you order a piece of our fanzine.
So if you are interested, order your pice of highly limited RENFIELD-Fanzine via
renfield-fanzine@hotmail.de
Cheers,
Gary Flanell
First of all I have to say THANKS TO really EVERYBODY who has been at the Trickster last saturday. It was an amazing evening, lots of people, great bands, and a good atmosphere. Really, although I was quite busy, I think this was some kind of event I always imagined for a Renfield-Party. So I hope next time, when we will celebrate the 25th issue of Renfield-Zine, it will work out in a similar way.
And now I 'd like to recommend you warmly our lates piece of Hotch&Potch&Rock'n'Roll!
Renfield-No 24 got 60 pages, each one packed with so much love and passion that Romsamunde Pilcher could write 10 more books of it.
And of course we have lots of interesting stuff in it:
Interviews with
- UFOMAMMUT (Italys leading space-drone-doom-psychedelic-Mutants,great visuals, great Songs and whistling ears after every gig is guaranteed!)
- KATKA KULLMANN (not only a smart and cute lady, but also the author of the bestseller "Echtleben" which mirrors perfectly the dilemma of living and working creatives and freelancers living in germany 2012)
- BOB WAYNE (Ah, you are a punk that has been infected by country since Johnny's "American Recording Pt.I-V"? Then you'll love this guy and would like to move into his trailer a.s.a.p.)
- TRIKE (highly entertaining Duo that I first saw busking with keyboard, violin and tapdancing at the Metro U8. So who could tell better about the highlights and failures of busking than these two canadians?)
- DAS VIERBLÄTTRIGE KLOBLATT (the editors of this toilet zine are from Vienna and I am still impressed by the way they do their, ahem, shit. And am a bit jealous of the 5000-piece editon they do all the time. We want cultural sponsoring, too!!)
- THE MONSTERS (these swiss garage legend talks about te first songs in their life)
Beside of that we got lots of columns (by Gabriel S. Moses, Bianca Stücker, Philipp Nussbaum, Johannes Witek, a Manga about Hong Kong-based indieband KOLOR (by Arashi Ran), two reports about the Fanzine-Conventions in Leipzig and Berlin and
lots of reviews of zines and records.
Did I forgot anything?
YES, I DID! For the first time in RENFIELD-history we have a full-coloured cover, which you can see not only on this blog, but also hold it in your very own hands when you order a piece of our fanzine.
So if you are interested, order your pice of highly limited RENFIELD-Fanzine via
renfield-fanzine@hotmail.de
Cheers,
Gary Flanell
Sonntag, 15. Januar 2012
NEXT RENFIELD-Fest coming soon!
Yeah, finally we got everything together: We got a bunch of bands, we got a suitable date, a very nice location and of course we got a reason to celebrate:
THE 24TH ISSUE OF RENFIELD-FANZINE WILL BE OUT SOON!!!
So check these news:
Renfield No.24 Release-Party
When? 04.02.2012, 9 o'clock, p.m.
At? TRICKSTER, Oberbaumstr. 11, Kreuzberg
Who?
- 100000 Tonnen Kruppstahl (great grindcore from Berlin, 100000tonnenkruppstahl.de)
- NEONBONE (finest Pop-Punk from Münster/Westfalia in the way of RAMONES or M.O.T.O.
with brand new EP,www.lastfm.de/music/Neon+Bone)
- JARS (high-energy, versatile HC from Moscow,www.soundcloud.com/fuck-the-jars)
DJ-Team: Niki Matita & DJ Neatstep play their finest 7inches
See you there (and not at the SCREAM-Gig :O)
Mittwoch, 4. Januar 2012
Rauchhaus-Benefiz - UPDATE!
So! Langsam lichtet sich der Nebel , ähm oder der Rauch, ach vergesst diese blöde Einleitung einfach...
Wir erinnern uns: Am Rauchhaus hat's gebrannt und deshalb gibt es am 11.01. eine fette BENEFIZ-GALA im SO 36 und hier das wirklich exquisite Line-Up:
ROCKSHOE
FRAU MANSMANN
VAL SINESTRA
THE BOTTROPS
TWITCHBLADES
THE BRUNETTEZ
CUT MY SKIN
A PONY NAMED OLGA
KUMPELBASIS
JINGO DE LUNCH
DJ-Set mit:
Gary Flanell
DC Reverend von der East India Fading Company und
Johnny B. Late
Wir erinnern uns: Am Rauchhaus hat's gebrannt und deshalb gibt es am 11.01. eine fette BENEFIZ-GALA im SO 36 und hier das wirklich exquisite Line-Up:
ROCKSHOE
FRAU MANSMANN
VAL SINESTRA
THE BOTTROPS
TWITCHBLADES
THE BRUNETTEZ
CUT MY SKIN
A PONY NAMED OLGA
KUMPELBASIS
JINGO DE LUNCH
DJ-Set mit:
Gary Flanell
DC Reverend von der East India Fading Company und
Johnny B. Late
Montag, 2. Januar 2012
Rauchhaus-Benefiz
Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: In der Nacht zum 25.12.2012 wurde im Berliner Georg-von-Rauch-Haus (genau das eine, von Ton Steine Scherben besungene) Feuer gelegt. Durch den Brand wurden mehrer Personen verletzt und mussten mit Verbrennungen, Rauchvergiftungen, Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht werden. Sowas ist natürlich extrem scheiße, doof und blöd gleichzeitig und deshalb gibt es am 11.01. 2012 ein kurzfristig angesetztes Benefiz-Konzert für das Rauchhaus im SO36.
Mit dabei sind alle unsere Lieblings-Straßenköterbands aus Berlin, so auch DIE BOTTROPS, THE BRUNETTES, FRAU MANNSMANN, VAL SINIESTRA u.a.
Natürlich will die Renfield-Crew auch was tun und deshalb legen Gary Flanell und DC Reverend von der East India Fading Company im Anschluß noch ein feines DJ-Set zum gepflegten Abtanzen hin.
Hier nochmal die Infos in der Brühwürfel-Fassung:
Rauchhaus-Benefiz-Konzert
im SO36, Oranienstraße, Kreuzberg
11.01.2012, ab 19.Uhr
Eintritt: 5 Euro
mit: DIE BOTTROPS, THE BRUNETTES, FRAU MANNSMANN, VAL SINIESTRA u.a.
DJs: Gary Flanell (Renfield-Zine) & DC Reverend (East India Fading Company)
Mehr Infos zu dem Brand findet ihr unter:
http://de.indymedia.org/2011/12/322386.shtml
Montag, 24. Oktober 2011
...but a nice cover
Es gibt eine Menge Platten, von denen man schnell sagen kann: Irgendwie kickt das nicht so richtig. Platten die weder abgrundtief schlecht noch superwahnsinnnig toll sind. Das sind genaugenommen wahrscheinlich 90% aller je erschienenen Platten. 5 Prozent würde man jederzeit gegen die eigene Großfamilie eintauschen und die anderen 5%, nunja, kann man gut als Brechmittel oder zur Lösung einer fiesen Obstipation einsetzen. Die sind so schlecht, dass einem beim Hören die Scheiße durch den Darm rutscht. Für die etwas grobe Ausdrucksweise möchte ich mich sofort entschuldigen, aber fiese Platten brauchen auch drastische Begrifflichkeiten. Und dann gibt es noch Platten wie die "Love Songs & Battle Hymns" eines Trios namens Muffalo. Die sind ungefähr so, wie die Leute im Klassenraum, die inder dritten Reihe von vorn, zweiter Platz von links sitzen und sich selten gemeldet haben. Man könntre sie Hinterbänkler nennen, wenn sie dafür nicht zu weit vorn gesssen hätten. Diese Leute waren immer eher ruhig, trotzdem nett, keine Riesenarschlöcher, aber auch niemand, mit denen man siene erste Zigarette auf dem Klo geteilt hätte. Sie waren einfach da. Und erst in der Distanz duch ihre stinknormale Unauffälligkeit wieder inteerssant. Ähnliche Eindrücke vermitteln Muffalo, die irgednwo aus den USA kommen und sich latent im Kyuuss-Umfled formiert haben. Mein erster Gedanke beim Hören der "Love Hymns and Battlesongs" war: Wieso nimmt man so eine Platte auf? Eine Gitarrenrockplatte mit einem leichten QUOTSA-Touch, aber ohne total in die dumpfe basslastige Sound-Wüste zu kippen. Die Songs sind gut gespielt, aber nie überragend, es findet sich nicht so recht der Aufschrei, der Hit, bei dem man sagen könnte, nur deshalb ist das hier eien Kaufempfehlung wert.
Gut, dachte ich, vielleicht habe ich sie nur noch nicht oft genug gehört. Also dann noch 5mal durchlaufen lassen. Ich muss kapitulieren. Es bleibt nichts hängen. Gitarrenlastige Rockmusik. Schnörkellos, gut gemacht, aber auch etwas graumäusig. Wenn man ein Album veröffentlicht, rechnet man vielleicht damit, dass es zumindest eine kleine Schar gibt, die die Songs hemmungslos abfeiert, selbst das kann ich mir bei Muffalo schwer vorstellen. Das Album läuft durch, als wäre alles mit angezogener Handbremse gespielt worden und die Herren Trautman, Myers und Gunderson
nicht so explodieren wollen, wie es bei einem Rockalbum sein muss, das Aufsehen erregen soll - und seien wir ehrlich - das ist doch das Ziel jeder Gitarrenrockplatte: Aufmerksamkeit erregen, egal ob durch laut oder leise, schnell oder langsam, extrem tricky oder total stumpf - es muss nur zumindest teilweise den Hörer aus seinem dumpfen Aufmerksamkeitsdefizit reissen - oder wie der Fachman sagt: es muss rocken, ansonsten kann man's gleich lassen. Was ziemlich gut mein Problem mit dem Durchschnitts-noch-nicht-mal-luschige-Kiffermucke von Muffalo beschreibt. Es fehlt einfach der Kick und ich frage mich immer noch: Warum so eine Platte rausbringen? Vielleicht brauche ich einfach 10 Jahre Distanz, um das hherauszufinden (Q) (Buttamilk Rec.)
Labels:
Aber ein schönes Cover haben sie,
Muffallo,
Rock
Montag, 10. Oktober 2011
Dawning of a New Fanzine!
Ladies and gentlemen,
before the world will totally change in 2012, there is still time to do some needful things in life, for example to announce the birth of another great piece of DIY-magazine.
The very first issue of the mighty GOSSENDELPHIN-Zine is about to be released on friday the 14th of October. Somehow involved into this great piece of music, I contributed the first Cemetary-story in a long row which will hopefully be continued.
Beside of this you will find also tons of amazing interviews, reviews and shortstories in this premier edition of Gossendelphin (which means "gutter dolphin", by the way).
Of course this is a really good reason for a party and so we celebrate it next friday at the Trickster in Kreuzberg with a hell of sex, alcohol and entertainment.
Let's have a look what will be the reason for the eartquake at Oberbaumstraße 11 next friday.
You will see - We have everything.
Two amazing livebands:
1. NEON BONE AND THE GUTTERDOLPHINS play RamonesPopPunk at it´s best
2. ITALIEN (yeah, that's the name of the band, believe me) - the unsigned heroes of the southern Kreuzberg-Kiez
Intelectual nutrition in a sufficinet amount:
3. GOSSENDELPHIN - THE LECTURE with the famous members of the Gossendelphin-Crew like Don Chrischan, Der fette Mann and Gary Flanell
And last but not at all fucking least -
amazing awesome entertaining show with special fireworks performance, a REAL CHIMPANZEE and a great Rock'n'Roll-Rampage-DJ-Set with Rudi Radau.
So do not hesitate and come to
Trickster at Oberbaumstr. 11 in kreuzber next friday
Start: 9 p.m.
Entry: 3 Euro (incl. 1 piece of Gossendelphin-Fanzine)
This will be our generations's Woodstock!
If you miss this, you will regret it for your whole life (which will end 2012, as we all know).
before the world will totally change in 2012, there is still time to do some needful things in life, for example to announce the birth of another great piece of DIY-magazine.
The very first issue of the mighty GOSSENDELPHIN-Zine is about to be released on friday the 14th of October. Somehow involved into this great piece of music, I contributed the first Cemetary-story in a long row which will hopefully be continued.
Beside of this you will find also tons of amazing interviews, reviews and shortstories in this premier edition of Gossendelphin (which means "gutter dolphin", by the way).
Of course this is a really good reason for a party and so we celebrate it next friday at the Trickster in Kreuzberg with a hell of sex, alcohol and entertainment.
Let's have a look what will be the reason for the eartquake at Oberbaumstraße 11 next friday.
You will see - We have everything.
Two amazing livebands:
1. NEON BONE AND THE GUTTERDOLPHINS play RamonesPopPunk at it´s best
2. ITALIEN (yeah, that's the name of the band, believe me) - the unsigned heroes of the southern Kreuzberg-Kiez
Intelectual nutrition in a sufficinet amount:
3. GOSSENDELPHIN - THE LECTURE with the famous members of the Gossendelphin-Crew like Don Chrischan, Der fette Mann and Gary Flanell
And last but not at all fucking least -
amazing awesome entertaining show with special fireworks performance, a REAL CHIMPANZEE and a great Rock'n'Roll-Rampage-DJ-Set with Rudi Radau.
So do not hesitate and come to
Trickster at Oberbaumstr. 11 in kreuzber next friday
Start: 9 p.m.
Entry: 3 Euro (incl. 1 piece of Gossendelphin-Fanzine)
This will be our generations's Woodstock!
If you miss this, you will regret it for your whole life (which will end 2012, as we all know).
Sonntag, 2. Oktober 2011
Graphic novel presentation: Subz-funny place Israel
Dear folks,just would like to recommend you the presentaton of the graphic novel "Subz..." of israeli comic artist Gabriel S. Moses.
Funny place Israel - of course we know the boring life of teenagers and young people in american and european sububrs. Growing up somewhere in middle-class-boredom far away from the big cities. Ttotally safe in a material way, but still filled up with teenage angst, enegry and the will to break out of a predictable way of life. Not really conscious about your future. And the only way to escape and to express your uncomfortable feelings is to make parties with your friends, take drugs, form a band, scream all the shit out till every curious neighbour knows you and your strange friends. It seems to be the same everywhere. Does not matter if you are in in the middle of the US or in a small town in North-rhine westfalia, black forest or Thuringia - but Israel?
Even in one of the hot spots of the world you have the problems of middleclass kids in a similar way. Kids in the suburbs of Tel Aviv, not far away from the frontier to palestine, but still safe in a pretty unreal world - and no way to escape.
That's the setting of the graphic novel "Subz-...funny place Israel", which is the second release of Gabriel S. Moses at Archiv der Jugendkulturen. Similar to hhis first book "Spunk", this one got lots of autobiographic references to Gabriels Youth in the small town near to Tel Aviv.
So, you want to know more about growing up in Israel?
Then you better not miss the presentation of Subz with a movie and discussion with the author next friday.
"Subz-...funny place Israel" - presentation of the graphic novel of Gabriel S. Moses.
when? 07th of October, 9 o'clock p.m.
where? Spuntik-Cinema,
Hasenheide 54,
Höfe am Südstern,
10999 Berlin
(U7, Ubhf. Südstern)
FREE ENTRY!!!
Funny place Israel - of course we know the boring life of teenagers and young people in american and european sububrs. Growing up somewhere in middle-class-boredom far away from the big cities. Ttotally safe in a material way, but still filled up with teenage angst, enegry and the will to break out of a predictable way of life. Not really conscious about your future. And the only way to escape and to express your uncomfortable feelings is to make parties with your friends, take drugs, form a band, scream all the shit out till every curious neighbour knows you and your strange friends. It seems to be the same everywhere. Does not matter if you are in in the middle of the US or in a small town in North-rhine westfalia, black forest or Thuringia - but Israel?
Even in one of the hot spots of the world you have the problems of middleclass kids in a similar way. Kids in the suburbs of Tel Aviv, not far away from the frontier to palestine, but still safe in a pretty unreal world - and no way to escape.
That's the setting of the graphic novel "Subz-...funny place Israel", which is the second release of Gabriel S. Moses at Archiv der Jugendkulturen. Similar to hhis first book "Spunk", this one got lots of autobiographic references to Gabriels Youth in the small town near to Tel Aviv.
So, you want to know more about growing up in Israel?
Then you better not miss the presentation of Subz with a movie and discussion with the author next friday.
"Subz-...funny place Israel" - presentation of the graphic novel of Gabriel S. Moses.
when? 07th of October, 9 o'clock p.m.
where? Spuntik-Cinema,
Hasenheide 54,
Höfe am Südstern,
10999 Berlin
(U7, Ubhf. Südstern)
FREE ENTRY!!!
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Sputnik-Cinema,
Subz
Sonntag, 18. September 2011
Finnisches Geradeaus
Wasted - Outsider by choice
Samstag nacht. Steh ich mit einer jungen Frau vor einer Haustür. Ihrer Haustür. Beide betrunken. Fragt sie so: "Und was machen wir jetzt?" Schau ich die Straße runter und sage: "Ich geh gerade aus.", setze den ersten Fuß vor den nächsten und lasse die junge Frau vor ihrer Haustür und einfach stehen. Vielleicht hat sich Johnny Cash in solchen verlockenden Situationen auch öfter mal gesagt- "Scheiß drauf, ich geh jetzt." Geradeaus. I walk the line. Und damit nicht nur einen Hymne für die Ewigkeit geschaffen, sondern auch einer finnischen Punkband zum Namen verholfen, in die ich fast beim ersten Hören verliebt war. Was eventuell an der ganz bezaubernden und so eher selten gehörten Mische aus finnischer Melancholie, Wipers-Punk und einer ganz wunderbar eingesetzten Orgel lag. Ok, die Orgelspielerin war auch hübsch und auch ein Grund sich IWTL öfter mal live anzuschauen. Das letzte Lebenszeichen kam in Form einer Tour im letzten Jahr und wenn ich die Vögelchen richtig habe zwitschern hören, war es das fürs erste. Vielleicht war man einfach verbraucht und das führt mich schnurstracks (was das wohl auf Finnisch heißt?) zu WASTED, denn die Band um IWTL-Sänger Ville und seinen Bruder Antti gab es schon vor den Geradeaus-Läufern, könnten aber dem größeren Publikum bisher wohl verborgen geblieben sein- warum eigentlich? Denn natürlich geht es hier ähnlich zur Sache, aber um einiges rauer, schneller, härter. Weniger Depression, mehr Kampf. Trotzdem kein Prollo-Hardcore, sondern eher auf einer Linie von alten Helden wie Agent Orange, aber mit einem so wunderbaren nordischen Einschlag, wie man ihn nur in Proberäumen hinkriegt, die die Hälfte des Jahres im Dunkeln liegen. Gerade deshalb gut und erfrischend, weil es wunderbar zu hören ist, dass Ville nicht nur düster, sondern auch rotzig kann. Hyvä hyvä. (G) (Combat Rock Industry, www.myspace.com/wastedfinland)
Samstag nacht. Steh ich mit einer jungen Frau vor einer Haustür. Ihrer Haustür. Beide betrunken. Fragt sie so: "Und was machen wir jetzt?" Schau ich die Straße runter und sage: "Ich geh gerade aus.", setze den ersten Fuß vor den nächsten und lasse die junge Frau vor ihrer Haustür und einfach stehen. Vielleicht hat sich Johnny Cash in solchen verlockenden Situationen auch öfter mal gesagt- "Scheiß drauf, ich geh jetzt." Geradeaus. I walk the line. Und damit nicht nur einen Hymne für die Ewigkeit geschaffen, sondern auch einer finnischen Punkband zum Namen verholfen, in die ich fast beim ersten Hören verliebt war. Was eventuell an der ganz bezaubernden und so eher selten gehörten Mische aus finnischer Melancholie, Wipers-Punk und einer ganz wunderbar eingesetzten Orgel lag. Ok, die Orgelspielerin war auch hübsch und auch ein Grund sich IWTL öfter mal live anzuschauen. Das letzte Lebenszeichen kam in Form einer Tour im letzten Jahr und wenn ich die Vögelchen richtig habe zwitschern hören, war es das fürs erste. Vielleicht war man einfach verbraucht und das führt mich schnurstracks (was das wohl auf Finnisch heißt?) zu WASTED, denn die Band um IWTL-Sänger Ville und seinen Bruder Antti gab es schon vor den Geradeaus-Läufern, könnten aber dem größeren Publikum bisher wohl verborgen geblieben sein- warum eigentlich? Denn natürlich geht es hier ähnlich zur Sache, aber um einiges rauer, schneller, härter. Weniger Depression, mehr Kampf. Trotzdem kein Prollo-Hardcore, sondern eher auf einer Linie von alten Helden wie Agent Orange, aber mit einem so wunderbaren nordischen Einschlag, wie man ihn nur in Proberäumen hinkriegt, die die Hälfte des Jahres im Dunkeln liegen. Gerade deshalb gut und erfrischend, weil es wunderbar zu hören ist, dass Ville nicht nur düster, sondern auch rotzig kann. Hyvä hyvä. (G) (Combat Rock Industry, www.myspace.com/wastedfinland)
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Punk,
Sauna,
Snapsi,
Wursti,
Yksi kaksi kolme
Donnerstag, 1. September 2011
Bite it U scum - a tribute to G.G. Allin
What happened on August the 29th in the year 1956? Don't know? Come on, it's not that difficult. On this sunny day at the end of summer 1956, in the middle of the cold war, a star was born. And guess what? I bet, you know which star I am talking about. Of course, I think there are many people who'd like to discuss if G.G. ALiin was a rockstar or just an asshole.
I think he was not that kind of star like let's say Michael Jackson, Rihanna or Patrick Swayze, but if we talk here about Patrick Swayze, we have to say that G.G. REALLY was the one who invented the real DIRTY DANCING literally on stage.
Maybe G.G. was really a psycho, maybe his appearance was just the result of an overdosed religious education in a so-called western civilization or maybe he was just a narciss that tried to get attention in the most extreme way - there are many people that have been really impressed by what he did in all his consequences. Me, too.
I don't tell you groundbreaking news, if I say that G.G. was a big influence for doing the RENFIELD-Fanzine and getting into punkrock - I even remember that we covered "Don't talk to me" with one of my first bands.
And as G.G. would have celebrated his 55th birthday this year, it is a real reason to pay a tribute to one of the most respectable guys in Rock'n'Roll-History with music, Film, drinking and a G.G.-Allin-Look-a-like-contest (but PLEASE dear candidates: please do not puke or shit or whatever into the cinema!).
Bute it U scum - a tribute to G.G. Allin:
03.09.2011
@ Sputnik-Cinema,
Hasenheide 54, Höfe am Südstern (U7, Ubhf. Südstern)
10997 Berlin
www.sputnik-kino.com
Dienstag, 30. August 2011
Not from this free world : Zarboth - Kwakiults
Manchmal stelle ich mir vor, wie das gewesen wäre. Wenn vor 34 Jahren nicht lieblicher Beatles-Wir-kommen-in-Frieden-Pop auf die Goldenen Platten der Voyager-Sonden gekratzt worden wäre, sondern was von Zarboth. Ja, ich weiß, damals gab es die Band wahrscheinlich noch gar nicht und die beiden Gestalten dahinter, Phil Reptil (gutes Pseudonym, erinnert mich an die Schuppenhaut aus Enemy Mine) und Etienne Gaillochet, waren eventuell noch gar nicht in dem Alter, um ihren wirren FrickelPunk-Jazz-Core-Ding zu performieren, aber lustig wäre es dennoch. Was würden die Lebensformen dann von uns denken, wenn sie sowas irgendwie zu hören bekämen? Daß wir alle einen totalen Knall hätten? Daß wir Musik machen ohne Ohren zu haben? Oder würden irgendwelche Außerirdischen sagen: "Mensch, wie geil. die hören den glechen Kram wie wir, Super Typen da auf dem Planeten!" Wir werden es wohl nie erfahren. Höchstens, falls demnächst eine neue Voyager-Mission mit neuen musikalsichen Grußbotschaften geplant ist und selbst dann müsste sich erstmal eine riesige ZARBOTH-Lobby bilden, die durchdrückt, daß diese beiden verrückten Franzosen einen Song ins All schicken dürfen. Was ich nicht so recht glaube, denn so wirklich massentauglich ist "Kwakiutls" dann doch nicht geworden. Man müsste dann aber mal noch einen Beipackzettel dazulegen, welche Botschaft so ein wirrer Mix aus Free-Jazz, Math-Rock, No-Means-No-Punk, improvisiertem Primus-Gedaddel und ausgeprägter Da-Da-Ästethik den nächsten galaktischen Nachbarn vermitteln sollte. Ich wäre jedenfalls glühender Zarboth-ins-All-Supporter, denn so sprazzelig-frickelig ist mir in letzter Zeit weniges untergekommen, das gleichzeitig Spaß macht und nicht zu Ernst rüberkommt. Und das sollte niemandem vorenthalten werden, keinem Menschen und erst recht niemandem, der irgendwo im Sternbild Schangenträger oder rechts hinterm Zwergplaneten Pluto sein abwechslungsreiches Dasein fristet.
Und was das mögliche Problem der verbalen Vermittlung der Zarbothschen Botschaft angeht: Auch da wäre vorgesorgt, haben Zarboth doch die Tracks salomonisch in "Six Singsongs" (Also mit Gesang) auf der ersten und "Six unsung songs" auf der zweiten Seite eingeteilt. Da könnte man sich für die außerirdischen Gäste also gut was aussuchen und dann hätten sie wirklich eine Ahnung, welche Möglichkeiten die Menschen so beim Musikmachen hätten. Wunderbar! Galaktisch! Für alle Lebensformen zur Unterhaltung geeignet! (C) (Gazul Rec., Deficiency Rec., www.zarboth.com)
Sonntag, 7. August 2011
Schinkenkrach: Clarkys 3acon - Op!
Yeah, another sunday evening, that's alright for review writing. Ist doch immer wieder schön, wenn man mal Musik von einem Label auf den Tisch bekommt, das man vorher gar nicht kannte. Dann kann um so unvoreingenommener rangehen. Wobei: Don't judge a band only by its label. Ok, blunoise ist jetzt nicht so ganz unbekannt, im Renfield-Kosmos aber eher sowas wie ein weitläufiger Trabant. Mit bloßem Auge von unserer kleinen Sternwarte im Musikuniversum kaum erkennbar, aber wir wissen natürlich, daß es diesen Himmelskörper gibt. Eine Rakete zur weiteren Erkundung wurde bisher aber noch nicht rübergeschossen. Das könnte aber bald mal auf die Zu-Tun-Liste kommen, denn bei Blunoise erscheinen ja doch recht intelligente Releases und dazu zähle ich auch mal CLARKYS 3ACON (guter Anwärter für die Kategorie "kryptischster Bandname 2011"). Zwei junge Herren vom Niederrhein machen zusammen Krach und zwar solcherart, wie man es schon von diversen anderen Zweier-Noise-Konstellationen her kennt: Also ähnlich wie DYSE, nur nicht ganz so verrückt und auch ähnlich wie NEUME, aber dafür wiederum nicht so stonerrockig, sondern insgesamt etwas emotionaler. Auf alle Fälle geht es recht frickelig zu, straighte Rockakkordstrecken sucht man vergeblich, das darf ruhig etwas verkopft sein und deshalb zieht vor meinem inneren Auge beim längeren Hören so eine Assoziationskette zum musikalischen Werdegang der beiden vorbei: groß geworden auf diversen D.I.Y.-Konzerten von Punk/HC-Helden, die im örtlichen AJZ beim Konzert angefasst werden konnten, I won't name them. Dann beim Studium in, sagen wir Köln, Bochum oder Göttingen, Shellac, Fugazi, Battles und ganz viel Dischord-Kram entdeckt. Bei diesem Erlebnis mit einer angenehmen Erektion in der Hose Türen zu neuen Rhythmusmöglichkeiten aufgestoßen. Erkannt, daß Gitarre und Schlagzeug für so einen Sound völlig ausreichen. Dann genauso vertrackt wie Shellac klingen wollen. Dabei HC-Sozialisation nie vergessen. Guido Lucas vom Blunoise-Studio ein Demo schicken. Sich in die mächtigen erfahrenen Arme des Label/Studiochefs fallen lassen. Erste Platte machen. Sound und Rhythemn perfektionieren. Zweite Platte machen. Die Kritiken in den Zines abwarten. Hoffen, das das TRUST die Platte liebt. TRUST und OX lieben die Platte und machen Interviews. Jetzt abwarten. Immer wieder Konzerte spielen, genau da wo man früher die alten HC-Helden anfassen konnte. Macht trotzdem Spaß. Hoffen, daß man 2012 beim South-of-Mainstream-Festival dabei ist. Könnte klappen, auch wenn es etwas zu bemüht klingt, um sich von den Vorbildern ganz lösen zu können. (H) (www.myspace.com/clarkysbacon)
Sonntag, 24. Juli 2011
Dub, Dubios, Dubioza Kolektiv
Dubioza Kolektiv - Wild wild east
Kaum läuft "Wild wild east" am Samstagabend einmal rund, kommen eine Menge Assoziationen dazu auf. Zum Beispiel die Minuten, die man braucht, um die Wahrschauer Brücke von Kreuzberg nach Friedrichshain zu überqueren und Richtung RAW-Gelände zu irgendeiner Skate-Dancehall-whatever-Party zu schlendern. Der Ausblick, den man dabei auf die Plattenbau-Ostbahnhof-Skyline hat, ist eh der beste, den man bei einem aufkommenden Berlin-Blues haben kann - und der ist im Gegensatz zu vielem anderen in der Statdt total wetterunabhängig. Der Ausblick, nicht der Blues, aber der wäre auch wieder eine eigene Geschichte wert. Mit Sicherheit springen einem dann noch ein paar mehr oder weniger talentierte Straßenmusiker in den Weg, ebenso die obligatorischen Flyerverteiler, die für ihre megageile Electro-Dub-Reggae-Party werben. Was genau beworben wird, geht oft nicht mal aus den Flyern hervor. Dazu kommen noch diverse Touristentruppen, die den gleichen Weg einschlagen wie du. Dabei könnte es sehr gut sein, daß auf dem RAW-Areal mal desöfteren was vom Dubioza Kolektiv (genau so wird's geschrieben, liebe Freunde der neuen Rechtschreibung) zu hören ist. Denn obwohl der Revolutions-Achter aus Bosnien kommt, fabrizieren sie den Sound, den man auch gern mal in Berlin, vorzugsweise Kreuzberg, F'hain und den ganzen alternativen Locations wie SO36, RAW, Yaam, Bar 25, Maria etc.goutiert. Überall dort würde das neue D.K.-Album "Wild Wild West" mit dieser Mische aus Dub, Reggae, Ska, Dancehall, Electro, Hip Hop, der ein oder anderen osteuropäische Melodie und - darf nicht fehlen - den globalisierungskritischen, kämpferischen Polit-Lyrics, gut hinpassen. Egal ob live auf der Bühne, übers Soundsystem oder als Hintergrundbeschallung einer non-tourist-Bar im Kiez. Wenn Stücke "making money", "Whistleblower", "Euro" oder "USA" heißen, darf man schon sicher sein, daß da keine Einschlafmärchen vertont werden. Das steigert die Laune effektiver als irgendwelche medikamentösen Anti-Depressiva und es lässt sich dazu natürlich bestens tanzen, egal ob im Club, auf dem Bauwagenplatz oder eben auf der Warschauer Brücke mit Ausblick. Besser gesagt, GERADE mit Blick auf die doofi-doofi O2-Arena, gibt das Dubiozia Kolektiv den Soundtrack vor, mit dem auf Jahre hinaus alle Anti-Media-Spree-Demos dieser Stadt vertont werden könnten. Und ich wette, daß "Wild Wild West" auch den berechtigten Groove gibt, wenn man seinen brennenden Grillanzünder auf den Reifen einer fabrikneuen S-Klasse vor dem Car-Loft in seinem Viertel legt. Ganz unglobalisiert ist "Wild wild east" übrigens auf dem Label vom Faith No More-Bassisten Billy Gould koolarrow rec. erschienen. Guter Schritt für das Kolektiv, die ich jetzt mal nicht als "lustige Bosniaken" bezeichnen werde. (F) (http://dubioza.org/,
Kaum läuft "Wild wild east" am Samstagabend einmal rund, kommen eine Menge Assoziationen dazu auf. Zum Beispiel die Minuten, die man braucht, um die Wahrschauer Brücke von Kreuzberg nach Friedrichshain zu überqueren und Richtung RAW-Gelände zu irgendeiner Skate-Dancehall-whatever-Party zu schlendern. Der Ausblick, den man dabei auf die Plattenbau-Ostbahnhof-Skyline hat, ist eh der beste, den man bei einem aufkommenden Berlin-Blues haben kann - und der ist im Gegensatz zu vielem anderen in der Statdt total wetterunabhängig. Der Ausblick, nicht der Blues, aber der wäre auch wieder eine eigene Geschichte wert. Mit Sicherheit springen einem dann noch ein paar mehr oder weniger talentierte Straßenmusiker in den Weg, ebenso die obligatorischen Flyerverteiler, die für ihre megageile Electro-Dub-Reggae-Party werben. Was genau beworben wird, geht oft nicht mal aus den Flyern hervor. Dazu kommen noch diverse Touristentruppen, die den gleichen Weg einschlagen wie du. Dabei könnte es sehr gut sein, daß auf dem RAW-Areal mal desöfteren was vom Dubioza Kolektiv (genau so wird's geschrieben, liebe Freunde der neuen Rechtschreibung) zu hören ist. Denn obwohl der Revolutions-Achter aus Bosnien kommt, fabrizieren sie den Sound, den man auch gern mal in Berlin, vorzugsweise Kreuzberg, F'hain und den ganzen alternativen Locations wie SO36, RAW, Yaam, Bar 25, Maria etc.goutiert. Überall dort würde das neue D.K.-Album "Wild Wild West" mit dieser Mische aus Dub, Reggae, Ska, Dancehall, Electro, Hip Hop, der ein oder anderen osteuropäische Melodie und - darf nicht fehlen - den globalisierungskritischen, kämpferischen Polit-Lyrics, gut hinpassen. Egal ob live auf der Bühne, übers Soundsystem oder als Hintergrundbeschallung einer non-tourist-Bar im Kiez. Wenn Stücke "making money", "Whistleblower", "Euro" oder "USA" heißen, darf man schon sicher sein, daß da keine Einschlafmärchen vertont werden. Das steigert die Laune effektiver als irgendwelche medikamentösen Anti-Depressiva und es lässt sich dazu natürlich bestens tanzen, egal ob im Club, auf dem Bauwagenplatz oder eben auf der Warschauer Brücke mit Ausblick. Besser gesagt, GERADE mit Blick auf die doofi-doofi O2-Arena, gibt das Dubiozia Kolektiv den Soundtrack vor, mit dem auf Jahre hinaus alle Anti-Media-Spree-Demos dieser Stadt vertont werden könnten. Und ich wette, daß "Wild Wild West" auch den berechtigten Groove gibt, wenn man seinen brennenden Grillanzünder auf den Reifen einer fabrikneuen S-Klasse vor dem Car-Loft in seinem Viertel legt. Ganz unglobalisiert ist "Wild wild east" übrigens auf dem Label vom Faith No More-Bassisten Billy Gould koolarrow rec. erschienen. Guter Schritt für das Kolektiv, die ich jetzt mal nicht als "lustige Bosniaken" bezeichnen werde. (F) (http://dubioza.org/,
Dienstag, 12. Juli 2011
Deutschpunk, ein Sommer, kein Märchen Teil III
Punk hält jung, pflegte G.G. Allin immer zu sagen. Oder war es Charly Harper? Egal, der Mann hat gelogen. Wenn ich mir diese drei Platten so ansehe, frage ich mich wie es so um den Deutsch-Punk-U17-Nachwuchs bestellt ist. Eher schlecht, denke ich, die Jugend sollte mal wieder ein 10-wöchiges Seminar im Trainingslager Malente absolvieren, dann gäbe es genug Grund als 16jähirger Punk rumzurüpeln. Mir fällt nämlich auf, daß alle drei hier beschriebenen Deutschpunkbands allesamt schon sehr sehr lange dabei sind. Kumpelbasis – 11 Jahre, HAUSVABOT – auch 11 Jahre und jetzt auch noch kommt auch die KNOCHENFABRIK – die gefühlt 1000jährige Punkband - mit einer neuen Single aus dem Seniorenheim angetanzt. Aber, großes ABER: das bezieht sich ja nur auf das Alter der Bands, nicht auf die 6 Songs, die sich auf „Grüne Haare 2.0“ befinden. Die sind immer noch gut, auch wenn auch hier alles beim alten (Punk) geblieben ist. Zumindest habe ich jetzt zum ersten Mal etwas genauer verstehen können, was die drei Herren so treiben, auf den alten Tapes (da habt ihr’s! Meine letzte Begegnung mit der „Fabrik“ ist so lange her, da gab’s noch Tapes) war mir das alles zu rauschig. KNOCHENFABRIK muss man wohl auf Platte hören, da kommt dann alles etwas klarer rüber – der gekrähte Gesang, der schön schief gegen die Schrummelgitarren anschreit und diese hübsch asozialen Lyrics. Nicht ganz so prollo wie bei den LOKALMATADOREN, aber das gepflegte Biersaufen und Abgammeln wird in kleinen, mehr oder minder tragischen Geschichten hübsch zelebriert – und bei 6 Songs auf einer Single kann sich jeder selber ausrechnen, daß da keine Opern gesungen werden. Blöd nur, daß der beste Song „Tochter vom Nachbarn“ nur als Bonustrack auf der CD drauf ist. Aber da die der 7inch eh beiliegt, ist das eh latte. (J) (auf Trüllerfisch Rec., im Vertrieb von Cargo)
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Deutschpunk – ein Sommer, kein Märchen - Teil II
Und was machen wir jetzt? Kleine Kreuzberg-Safari gefällig? Durch DAS Punk-Kreuzberg, wie es schon seit den 80ern existiert? Kein Problem, für diesen Film ist die neue Kumpelbasis-CD „Der Luxus unter wilden Tieren“ wohl der passendere Soundtrack. Sind ja auch aus Berlin und mit der Kumpelbasis konnte ich mich aber schon immer besser anfreunden. Hätte ja nicht gedacht, daß deren erste LP „Mächte des Alltags“ schon wieder 9 Jahre alt ist. Die hab ich damals ziemlich abgefeiert und dann war die Kumpelbasis sogar mit einem Interview im Renfield am Start, obwohl ich auch da schon D-Punk nur noch in homöopathischen Dosen hören konnte. Und jetzt also „Der Luxus unter wilden Tieren“. Soviel hat sich nicht verändert. Der Sound ist etwas fetter geworden, (sowie wir alle, die etwas in die Jahre gekommen sind) und das Kreuzberger Punk-Inventar bleibt bei seiner soliden Mische aus deutschen und spanischen , leicht melancholischen Texten, die vom Hinterhof wie von Eckkneipen und Kiezstraßen erzählen, rockigem Punk, etwas Ska und Reggae, also alles das, was man in X-Berg auch gern hört. Könnten sich auch Turbo-Ton-Slime-Negro-Manu-Scherben nennen und dann wüsste man, was die „Basis“ so bietet, Slime-Coverversion inklusive. Irgendwie immer noch gut, selbst für mich Mittlerweile-DeutschPunk-Muffel. (H) (Destiny Rec., www.destiny-tourbooking.com)
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HAUSVABOT - Welches Leben CD
Deutschpunk – ein Sommer, kein Märchen - Teil I
Ich glaube,ich hatte schon mal erwähnt, daß meine Deutschpunkzeiten schon lang vorbei sind. Woran das liegt, müsste ich mal ergründen.
Vieles von dem klingt für mich doch echt schlapp, erschreckend stumpf und textlich wie musikalisch finde ich mich immer mehr auf anderen saftigen Wiesen wieder. Aber das Frühjahr scheint die bevorzugte Deutschpunk-Release-Zeit zu sein, jedenfalls sind in der letzten Zeit gleich drei Alben hier auf dem Schreibtisch gelandet, die ich, wäre ich in einem anderen Leben Plattenladenbetreiber, ohne zu Zweifeln ins D-Punk-Fach stecken würde. „Welches Leben?“ harken HAUSVABOT hier aus dem Haus dann gleich noch mal nach. Gute Frage, das. Eins mit Iro, zerrissenen Ärmeln am ausgewaschenen T-Shirt, dreckigen Miliär-Boots ohne Schnürsenkel, zerfranstem VKJ-Aufnäher auf der kaputten Lederjoppe? Ah no, so ein Leben mag ich dann doch nicht mehr haben. Da halte ich es lieber mit SUPERPUNK (sowieso die beste Deutschpunkband) und stelle ein bedauerndes „Baby, ich bin zu alt“ dagegen. Und gegen richtige Orthographien im Bandnamen hab ich auch nichts mehr, HAUSVABOT aber wohl und das schon seit einigen Jahren. Sie bleiben also bei ihren Leisten und die werden auch musikalisch so klassisch im Deutschpunk-Salon verlegt, sodaß es fast nicht zu glauben ist, daß diese Platte nicht in den 80ern rausgekommen ist. Irgendwo zwischen Canalterror, Slime, Rawside, 3. Wahl und Force Attack-Fest gibt’s aber auch ein Platz und mitsingendes Iropublikum für HAUSVABOT. Ja, sie haben kritische Texte und die Musik ist hart und bestimmt auch ehrlich und auch 10 mal besser als irgendwelcher doofer Oi-Kram und gut produziert wurde das auch, übrigens bestimmt wieder hier unten im Hausvabot-Kellerstudio, aber: das alles gibt mir so gar nichts. Sorry, Freunde, ich bin raus. (Q) (ANR Rec., www.anr-music.org )
Ich glaube,ich hatte schon mal erwähnt, daß meine Deutschpunkzeiten schon lang vorbei sind. Woran das liegt, müsste ich mal ergründen.
Vieles von dem klingt für mich doch echt schlapp, erschreckend stumpf und textlich wie musikalisch finde ich mich immer mehr auf anderen saftigen Wiesen wieder. Aber das Frühjahr scheint die bevorzugte Deutschpunk-Release-Zeit zu sein, jedenfalls sind in der letzten Zeit gleich drei Alben hier auf dem Schreibtisch gelandet, die ich, wäre ich in einem anderen Leben Plattenladenbetreiber, ohne zu Zweifeln ins D-Punk-Fach stecken würde. „Welches Leben?“ harken HAUSVABOT hier aus dem Haus dann gleich noch mal nach. Gute Frage, das. Eins mit Iro, zerrissenen Ärmeln am ausgewaschenen T-Shirt, dreckigen Miliär-Boots ohne Schnürsenkel, zerfranstem VKJ-Aufnäher auf der kaputten Lederjoppe? Ah no, so ein Leben mag ich dann doch nicht mehr haben. Da halte ich es lieber mit SUPERPUNK (sowieso die beste Deutschpunkband) und stelle ein bedauerndes „Baby, ich bin zu alt“ dagegen. Und gegen richtige Orthographien im Bandnamen hab ich auch nichts mehr, HAUSVABOT aber wohl und das schon seit einigen Jahren. Sie bleiben also bei ihren Leisten und die werden auch musikalisch so klassisch im Deutschpunk-Salon verlegt, sodaß es fast nicht zu glauben ist, daß diese Platte nicht in den 80ern rausgekommen ist. Irgendwo zwischen Canalterror, Slime, Rawside, 3. Wahl und Force Attack-Fest gibt’s aber auch ein Platz und mitsingendes Iropublikum für HAUSVABOT. Ja, sie haben kritische Texte und die Musik ist hart und bestimmt auch ehrlich und auch 10 mal besser als irgendwelcher doofer Oi-Kram und gut produziert wurde das auch, übrigens bestimmt wieder hier unten im Hausvabot-Kellerstudio, aber: das alles gibt mir so gar nichts. Sorry, Freunde, ich bin raus. (Q) (ANR Rec., www.anr-music.org )
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Sonntag, 10. Juli 2011
Vienna in Berlin
Hey Folks,
wanna hear the latest news?
Next week a bunch of good-looking and very creative Viennese will come to Berlin. From Vienna to Berlin. No, shit, it's really true. Austrians that come from Vienna to Berlin, we hadn#t had this for a while, har. Yes yes, it is really crazy, Austrians coming to Berlin, the whole world must have become mad...
But these cute and polite Folks from Austria are not a bunch of tourists, which are a bit late for Bread & Butter-Fashion-show.
What I want to say with this cryptic introduction is, that ZIVATA UTCA (which means "road of thunder storm" and sounds in my furry ears a bit like a good name for an 80ies-hairspray metalband) will play on July, 17th at Sputnik-Cinema in Kreuzberg - AND ...
of course they are not doing any embarassing Metal-stuff, but perform a great Mix of Balkan beats, Hip Hop, Dub, Folk in a really interesting Line-up with accordion, transverse flute, standup bass, drums and lyrics in english, german and croatian.
If you appreciate an evening of good, cheerful multicult music, you must not miss this!
ZIVATA UTCA (http://www.zivatar-utca.net)
@ Sputnik-Cinema, Hasenheide 54, 10997 Berlin (U7, U-Bhf Südstern)
Support: Interzone 0816 (Electro from Vienna)
Doors open: 9 o'clock p.m.
5 Euro
wanna hear the latest news?
Next week a bunch of good-looking and very creative Viennese will come to Berlin. From Vienna to Berlin. No, shit, it's really true. Austrians that come from Vienna to Berlin, we hadn#t had this for a while, har. Yes yes, it is really crazy, Austrians coming to Berlin, the whole world must have become mad...
But these cute and polite Folks from Austria are not a bunch of tourists, which are a bit late for Bread & Butter-Fashion-show.
What I want to say with this cryptic introduction is, that ZIVATA UTCA (which means "road of thunder storm" and sounds in my furry ears a bit like a good name for an 80ies-hairspray metalband) will play on July, 17th at Sputnik-Cinema in Kreuzberg - AND ...
of course they are not doing any embarassing Metal-stuff, but perform a great Mix of Balkan beats, Hip Hop, Dub, Folk in a really interesting Line-up with accordion, transverse flute, standup bass, drums and lyrics in english, german and croatian.
If you appreciate an evening of good, cheerful multicult music, you must not miss this!
ZIVATA UTCA (http://www.zivatar-utca.net)
@ Sputnik-Cinema, Hasenheide 54, 10997 Berlin (U7, U-Bhf Südstern)
Support: Interzone 0816 (Electro from Vienna)
Doors open: 9 o'clock p.m.
5 Euro
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Sonntag, 3. Juli 2011
RENFIELD- Shirts: first limited edition out now!
Hi Folks,of course it seems a bit strange to announce the first edition of smart Renfield-cothing, if you have a look to the heaven of Berlin in these days. Seems like we'd better invested our money in a bunch nitted polo-neck sweaters. But sweaters are not really the right clothing for a hotch&potch&Rock'n'Roll-Fanzine like we do and so we made good old T-shirts.
Yes, shirts, like everyone needs them for concerts, going to the club, hanging around with friends in the park and wasting your time at an assessment center of a big bad bank.
The shirts are available in sizes S, M, L and XL and in black, dark blue and dark green and you got the famous Mr. Renfield in front. You can get them for just unbelievable 8 Euros (+ package), so have a look at the foto (for the record: I am not that vain, to present myself as a model for these shirts, but as there was no Claudia Schiffer nor a Naomi Campbell available on the Kreuzberg streets, I had to do it by myself)
So if you fancy this holy Renfield-Shirts, just get in contact at renfield-fanzine@hotmail.de and buy the shit out of us!
Cheers,
Gary F.
Yes, shirts, like everyone needs them for concerts, going to the club, hanging around with friends in the park and wasting your time at an assessment center of a big bad bank.
The shirts are available in sizes S, M, L and XL and in black, dark blue and dark green and you got the famous Mr. Renfield in front. You can get them for just unbelievable 8 Euros (+ package), so have a look at the foto (for the record: I am not that vain, to present myself as a model for these shirts, but as there was no Claudia Schiffer nor a Naomi Campbell available on the Kreuzberg streets, I had to do it by myself)
So if you fancy this holy Renfield-Shirts, just get in contact at renfield-fanzine@hotmail.de and buy the shit out of us!
Cheers,
Gary F.
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Mittwoch, 29. Juni 2011
JA PANIK - DMD KIU LIDT
In Wien, (Medien-)Wasserkopf des Landes mit dem A wird gerade ein „Wiener Popwunder“ herbeigeschrieben. Soll sein. Gern werden dabei die im Burgenland gestarteten Ja, Panik, in Berlin ansässig und arbeitend ins Treffen geführt. Scheiß auf Wien und seine Schmierfinken, aber Ja, Panik haben mit ihrem vierten Album abgeliefert was gerne „großer Wurf“ genannt wird. War der von diversen Indie-Gitarren-Ästhetiken gefärbte Rock/Pop der Fünf bislang schon super, wenn mitunter etwas (zu) „schreiend“ (mach das Schrille aus!) sind die 14 Stücke von „Die Manifestation des Kapitalismus in unseren Leben ist die Traurigkeit“ als ganz wunderbare und gescheite Lieder zwingend hörbar. Von Ja, Panik mit Produzent Moses Schneider mit viel Luft und Raum unmittelbar, „warm“ umgesetzt, begeistern „This Ship Ought To Sink“, „Nevermind“ oder „DMD KIU LIDT“ für sich und machen im Album-Verband nicht zuletzt durch Sänger Andreas Spechtls großartige deutsch-englische Texte gleich noch einmal mehr Sinn. Ein Album wie ein/e gute/r FreundIn, die Dylan und Sonic Blumfeld Youth auswendig kennt und trotzdem in vielen eigenen Stimmen spielt und spricht. (Staatsakt rec.) B (Rainer Krispel)
Montag, 6. Juni 2011
Renfield-Fanzine No.23 coming soon!

Yeah, while sweating during these hot and sultry days of early June, I'd like to have some ice cream or a cool drink all the time. Sure I will hunt after these things soon, but before I have to spread some important news regarding to the next issue of Renfield-Fanzine.
After our small and charming one-topic Supermarket-number 22,5, it is time for another good mix of Hotch, Potch and Rock'n'Roll. Renfield No. 23 got several amazing intervioews featuring The Red River Two (Vienna finest Blues-Country-Punk-Projekt feat. Rainer Krispel of Seven Sioux and Ernst Molden, the "Leonhard Cohen" of Austria),
Tischlerei Lischitzki, Elfenart Rec. (one of the coolest Indie-Punk-Labels in germany in these times), M. walking on the water (highly nostalgic, but alive again) Bob Vennum from the Bellrays talks about his first songs in life, Timo from Berlin stoner-rock-punks Drive-by-Shooting (a.k.a. DxBxSx) about hateful effects of gentrifikation in Berlin and much more.
Of course a Zine like this has to be celebrated, so take these news about the the Release-Party of Renfield-Zne No. 23.
Renfield-No. 23 Release-Party
Fr., 24.06.2011
with
Gary Flanell & Ella Chord (charming covers)
The Brunettez (basement grrrl Punk à X-Ray Specs and the Slits)
TRIKE (higly entertainig busking Electro-Pop frm Canada/Berlin)
@ Trickster, Oberbaumstr. 11, Berlin-Kreuzberg, (near to Oberbaum-bridge)
Start: 9 o'clock in the evening
Entry: 6 Euro (every guets gets an issue of Renfield No. 23)
Montag, 16. Mai 2011
LEE HOLLIS-LESUNG IN BERLIN...

Yes, he really has a big mouth! Yes, he got a good kind of humor! Yes, he is the singer in one of the best punkbands ever for almots 30 fuckin' years! And yes he can even write more than faboulous lyrics! And he also can read! And he will do it!!!
YES YES YES! If you ever wanted to have a look at the big mouth of Lee Hollis, don't miss his only lecture in Berlin on May, 28th @ Sputnik cinema!
28.05.2011
21 Uhr
Lee Hollis (singer of the migty mighty SPERMBIRDS) liest
im Sputnik-Kino (www.sputnik-kino.com),
Hasenheide 54, Höfe am Südstern,
10967 Berlin
WORTNIK - last time before Sommerpause

Wow, have a look at THIS sky!
Ok, all you might see are some bullshit clouds - not really the weather I expected from May. I want the sun! I want it warm! I want T-Shirt-Knickerbocker-sneakers-without-socks-wearing-temperatures. But when I have a look out of my window to the busy life ath Görlitzer Bahnhof, it feels and looks like Oktober.
So, for me there is just one question: Where the fuck are spring and summer? I'd like to solve this a very important problem and will search for these two best seasons a year normally has to offer in June and July.
For our cozy WORTNIK-reading means this: we make a summer break in june and july and so on 25th of may we have the LAST WORTNIK-READING till AUGUST!
Don't miss ist and face the amazing line-up this time:
Wortnik- eine Mittwochslesung im Sputnik-Kino
feat.:
Der Fette Mann (DJ Tulpe & der fette Mann)
Leovinus
Christian Bormann
David Visconte (Schlammrock-Zine)
Zoschke (the voice of Anne Tanke)
u.a.
musikalische Luftunterstützung: TILL THE MORNINGLIGHT (first gig for years!) plays Townes van Zandt (www.tillthemorninglight.com)
25.05.2010
Start: 20:30 Uhr
Eintritt frei, Free Entry, donations are welcome!
Sputnik-Kino - Höfe am Südstern
Hasenheide 54,
10967 Berlin (U7, Ubhf Südstern)
www.sputnik-kino.com
Labels:
Berlin,
lecture,
Lesung reading,
Wortnik
Donnerstag, 14. April 2011
WORTNIK - 4th round in 2011

Yeah, we do it again!
Wortnik goes into its fourth round, this time after the Eastern Weekend and of course we hope, after searching eggs and catching rabbits, you are eager for another round of great underground literature. And perhaps I disguise myself as a easter bunny. Just if the audience wants it. We'll see.
So face the facts:
WORTNIK - eine Mittwochslesung im Sputnik-Kino
mit:
Gary Flanell (Renfield-Fanzine)
Razzo Campanelli (www.castafiore.net)
Christian Bormann
David Visconte (Schlammrock-Zine)
u.a.
+ musical support
Mi., 27.04. ab 20:30 Uhr
Eintritt frei, Spenden sind gern gesehen.
Sputnik-Kino (www.sputnik-kino.com)
Höfe am Südstern,
Hasenheide 54, 10967 Berlin (U7, Ubhf Südstern)
GASTLESER SIND HERZLICH WILLKOMMEN!
Donnerstag, 7. April 2011
WELTRAUMSCHROTT - RELEASE-PARTY!!

Yeah! Berlin's finest Punkrockers WELTRAUMSCHROTT finished their second Single "Asphaltcowboy" and of course this is really a reason to celebrate.B
eside of this I am involved in this as one (John Steam Records) of the 5 glorious Labels, which cooperation made this wonderful piece of vinyl possible.
So, next saturday, April, 9th, 2011 there will be an earthquake of a RELEASEPARTY @
TRICKSTER, Oberbaumstraße 11, Berlin-Kreuzberg
with the following bands:
The Brunettez (All-Girl-Punk, Berlin) +++
Enrico (Emo-Punk, Berlin) +++
and of course
WELTRAUMSCHROTT who will introduce their new Single "Asphaltcowboy" +++
4 Euro,
Start: 10 o'clock p.m.
Dienstag, 5. April 2011
Vienna Pogo!

Alright,
for all folks who might be interested in a real big Punkfestival with the big names of music for people with spiked hair, this might be interesting. So take your beer, leave the country and go to Austria. Enjoy beer cans without expensive refunds like in the old days (I recommend a "16er-Blech Ottakringer") And you have to wear a leatherjacket. And boots. And you need tattoos. And you need a band-shirt of a punkband. Must be torn. Not the biggest problems actually.
TEENAGE - RIOT Festival
WarmUp-Party: 7.July 2011 (@ Viper Room, Landstraßer Hauptstr. 38, 1030 Vienna, http://www.viper-room.at - 300 Tix limited)
Date: 8. + 9.July 2011
Venue: Arena, Baumgasse 80, 1030 Vienna - Austria
Venue-HP: http://www.arena.co.at[/b]
7.July 2011 - Warm Up Party
@ Viper Room, Landstraßer Hauptstr. 38, 1030 Vienna
AGNOSTIC FRONT (us)
VACUNT (aut)
8.July 2011 - Day 1
THE CASUALTIES (us)
DEMENTED ARE GO (uk)
THE TOASTERS (us)
THE DREADNOUGHTS (can)
PIPES & PINTS (cz)
EVIL MOPPED (aut)
SOUP SHOP (aut)
Aftershow-Party w/ DETERMINATION (aut) @ Arena-Beisl
9.July 2011 - Day 2
COCKNEY REJECTS (uk)
LOKALMATADORE (ger)
HEIDEROOSJES (nl)
TWOPOINTEIGHT (swe)
GEWOHNHEITSTRINKER (ger)
21 STORIES (aut)
FLATLAND WARRIORS (aut)
Aftershow-Party w/ UNTAUGLICH (aut) @ Arena-Beisl
Tickets: (euro)
WarmUp Party: 16,- / 20,-
Day 1 : 22,- / 26,-
Day 2 : 23,- / 26,-
2-Days-Tickets: 40,-
Tickets available at:
ARENA
JugendInfo Wien
Ö-Ticket
Samstag, 26. März 2011
Next WORTNIK-LESUNG

Yeah, springtime is coming
and so I am humming.
Yes, that sounds like a good rhyme and of course I will tell you what I am humming.
My mouth forms the melody of one of my old favourite songs, "Rites of spring". No, not that old First-Emo-band of the Dischord-context, but a tribute title from austrians long forgtten Punk-Heroes TARGET FO DEMAND.
Beside of that announcement of humming, I'd like to recommend you the next date of WORTNIK-Lecture at Sputnik-Kino (check out www.sputnik-kino.com).
It will take place on
Wed., March, 30th, 2011
and here are a few guests we have this time:
Gary Flanell (Renfield-Fanzine)***
Der Fette Mann (from DER FETTE MANN & DJ Tulpe)***
musical support: TRIKE (Electropop/CAN)***
Start 8.30
@ Sputnik-Cinema, Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10976 Berlin (U7, U-Bhf Südstern)
FREE ENTRY! (but donations are welcome)
GUEST READERS ARE WELCOME (and will get 100 Dollars, ye ye)
Enjoy your weekend,
Gary F.
Sonntag, 27. Februar 2011
Ella Chord & Gary Flanell - live!

Yeah, they do it again! Ella & Gary will once again open their pretty casket of charming covers for an interested audience.
Didi I say "charming covers"? Yes that's what they play in their own way.
One man, one guitar, one woman, one voice - and their interpretation of songs from Johnny Cash, the Mighty mighty Bosstones, Shelter, They might be giants, Alice Cooper, The Specials, Billy Bragg and many more.
So, don't miss these two well-dressed musicians at their upcoming gig next saturday:
Ella Chord & Gary Flanell - live!
05.03.2011
@ ZÁtopek, Niemetzstr. 24, 12055 Berlin-Neukölln (S-Bhf Sonnenallee)
10 o'clock p.M.
FREE ENTRY!!!
Samstag, 5. Februar 2011
WORTNIK - 2nd round in 2011

Dear friends,
believe me, it was not that easy to turn off the automatic hindi transcription in the headline (for all who don't know what I am talking about - have a look at the last blog) - but it worked!
Ok, I don't have anything against the beautiful hindi language, but honestly, I don't believe that somebody in middle-east will follow the dates of the cozy WORTNIK-reading, that now got its fixed place in cultural schedule of Sputnik-Kino(www.sputnik-kino.com), every month.
But I know: YOU do!
All of you!
All of you faithful souls reading this Blog of the Renfield-Zine (hopefully we will get a real homepage in 2011)every month, being eager to get the new date of the mighty mighty WORTNIK-READING at Sputnik-Cinema.
So take these brand-new and migty informations and spread them into the world!
NEXT WORTNIK-Reading with
mighty Don Chrischan (Pankerknacker-Zine, Weltraumschrott)
mighty David Visconte (Schlammrock-Zine)
mighty Andreas Monning
mighty Leovinus
and mighty mighty more...
mighty musical support: Gerrit Meijer (guitarist from PVC, Berlins first Punkband ever, www.myspace.com/pvcoffiziellebandseite)
23.02.2011
8.30 pm
Sputnik-Kino, Hasenheide 54, Höfe am Südstern, 10967 Berlin
Mittwoch, 5. Januar 2011
हैप्पी न्यू हा हप्येअर

Alright Folks!
The first line might be cryptic,but actually I hope you all had a good start into 2011!
So I just would like to add that the little funny WORTNIK-readings will continue, of course.
Next WORTNIK-Lesung at Sputnik-Kino, berlin will take place at
January, 26th, 2011, 8.30 p.m.
with: Gary Flanell (Renfield-Zine), Don Chrischan (Weltraumschrott), Oda Konopka u.a.
musical support: Laura Bean (Runaway brides) & Co.
Entry: 3 €, Students and jobless compadres donate what they like.
Montag, 13. Dezember 2010

RENFIELD No. 22,5 - special issue: LOST IN THE SÜPERMARKUT!
1st Lecture on Fr. 17th, 5-7.30 p.m. at
Marheinekehalle, Marheinekeplatz, Berlin-Kreuzberg
feat.:
Don Chrischan (Pankerknacker-Zine, Weltraumschrott)
Niki Matita (SubCult, Zentrale Randlage)
Gary Flanell (Renfield-Zine)
Kurt Helm
Leovinus
FREE ENTRIE! Good music! Happy People! Unbelievable! Almost like X-mas!
Cheers says
Gary F.
Mittwoch, 1. Dezember 2010

RENFIELD No. 22,5: Lost in the Süpermarkut
coming soon! Yes it is really true, all consumers dreams become real within a few weeks!
Renfield-Zine No. 22,5 contains 52 pages with short stories, columns and comics with lots of (un)useful knowledge and stories about life, love, music and insanity in the centre of our our daily lifes - the Supermarket.
feat. Don Chrischan (Pankerknacker-Zine, Weltraumschrott), Maurice Summen (Staatsakt, Die Türen), Joachim Hiller (Ox-Fanzine), Gary Flanell (Renfield-Zine) and many more.
Be prepared!
Donnerstag, 11. November 2010

NEXT STOP: WORTNIK!
That's right, Folks! Wortnik-Lesung (you might call it a lecture) goes into its 3rd round. Totally amazing, it is exactly one month before chrismas eve. This is reeeeally craaazy!
But don't be afraid, we won't bore you with lame x-mas stories about red noses, cookies, happy families, mountains of presents under a dead tree and stuff like that.
Perhaps we present only those x-mas stories, in which the reindeers are slaughtered and resurrect as bloody, pitiless, dispiteous Zombie-Animals and eat the brains of Santa Claus, the holy family and the three kings that got lost on a cradle in a barn somewhere in the desert - who knows?
Ok, we stop this palaver palaver right now, here are the really infos to our cozy little reading.
Wortnik - eine Mittwochslesung im Sputnik-Kino
24.11.2010 ab 20:30 Uhr
u.a. mit Don Chrischan (Weltraumschrott, Pankerknacker) *** Zoschke (the mighty voice of Anne Tanke) *** David Visconte (Schlammrock-Zine) *** Claudius (Trickster) *** Gary Flanell u.a.
musikalische Begleitung: Marco Stahl (Sternenlaub)
Eintritt: 3 €, Studenten/Arbeitslose/Hartz4-Ehrenbürger zahlen eine Spende
Dienstag, 26. Oktober 2010
WORTNIKLESUNG 27.10. 2010

Dear Kosmo-, Astro-, and Taikonautics!
Der kleine Lese-Bühnen-Satellit WORTNIK hat seine vorläufige Umlaufbahn erreicht und wird jetzt in vierwöchigem Turnus, jeweils am letzten Mittwoch des Monats, aus dem SPUTNIK-Kino in Kreuzberg, die Antennen ausfahren und seine Botschaften ins All, in die Erdatmosphäre und alle Mikrokosmen in den Gehörgängen der Zuhörenden verbreiten.
Für den Oktober heißt das:
Die nächste WORTNIK-Lesung findet am
Mittwoch, dem 27.10.2010 statt.
Mit dabei sind diesmal:
Don Chrischan (Pankerknacker, Weltraumschrott, Italien)
Zoschke (the mighty Voice of Anne Tanke)
Dave Visconte (Schlammrock-Zine)
Gary Flanell (Renfield-Zine)
Alfred Hackepeter (Google-Lyrik)
Sabrina Železný (Multicult.FM)
Musikalisch grüßen zwischendurch freundlich: The Say-Highs (. www.myspace.com/thesayhighs)
Eintritt: 3 Euro, Studenten/Arbeitslose/Hartz4-Empfänger zahlen was sie wollen.
DER EINTRITT GEHT DIESMAL KOMPLETT ANS ARCHIV DER JUGENDKULTUREN!
Ab 20 Uhr im
Sputnik-Kino,
Höfe am Südstern, (3. Hof, 5. Stock, super Ausblick)
Hasenheide 54
10967 Berlin
Freitag, 8. Oktober 2010
Renfield - Sonderheft No. 22,5 - Lost in the Süpermarkut

Renfield-Fanzine No. 22,5
Special issue
Lost in the Süpermarkut - Writers still wanted!
Spätestens seit Theo Albrecht den Weg ins ewige Warenlager angetreten hat, war im Renfield-Hauptquartier klar, daß es mal wieder Zeit für ein Themenheft wäre.
Die zweite Renfield-Sonderausgabe steht somit an und das Thema ist eins, das nicht weniger alltäglich sein könnte, aber somit auch jeden von uns betrifft:
Das Leben, das Leid, der alltägliche und nicht alltägliche Wahnsinn im Supermarkt.
Egal ob Plus, Netto, Aldi, Penny, beim Kaiser oder total Real – jeden Tag verwenden wir einen nicht unerheblichen Zeitraum dafür, Gitterwägen oder Pappkisten durch gut gefüllte Regalreihen zu transportieren, mit Waren des täglichen Bedarfs zu füllen und dafür am Ende der Schlange Geld zu bezahlen. Um alles, was innerhalb des Supermarktes und drumherum passiert, soll es im Renfield-Themenheft No. 22,5 gehen.
Darüber kann wahrscheinlich jeder ein Lied singen, wir aber suchen die Leute, die ihre kleine Supermarkt-Story zum RENFIELD No. 22,5 beitragen wollen.
Die Form ist dabei frei wählbar – ob Kurzgeschichte, Kolumne, Comic, Gedicht, Kritik, Märchen, Interview oder Fabel, alles ist erlaubt.
Auch thematisch darf es – abgesehen von dem Oberbegriff Supermarkt – weitgefächert sein. Horrorstories in der Schlange an der Kasse, kritische Rezensionen von Milchtüten oder Kekspackungen, Oden an die liebliche Kassiererin, ein fachlicher Überblick zur Verwendung des Supermarkts im popkulturellen Kontext, erotische Fantasien an der Fleischtheke, Erfahrungsberichte vom Arbeitsplatz zwischen Brotregal und Zigarettensortiment, Träume vom perfekten Ladendiebstahl oder utopisch-futuristische Beschreibungen des Supermarkts im Jahr 2237 – you got the idea, so do it!
Die Textlänge sollte zwischen 0,5 Seiten (ca. 2000 Zeichen) und max. 3 Seiten (12000 Zeichen) liegen.
Deadline: 15.Oktober 2010
So this is the very last call!
Textvorschläge, alle supertollen Ideen und weitere Fragen schickt ihr einfach per Mail an / for further questions send a mail to:
renfield-fanzine@hotmail.de
Stichwort „Lost in the SÜPERMARKUT”
Mit besten Grüßen vom Pfandautomat,
Gary Flanell
Montag, 6. September 2010

Renfield-Fanzine is proud to present...
WORTNIK - eine Mittwochslesung im Sputnik-Kino!
Worte + Sputnik = WORTNIK. Eigentlich ist alles ganz einfach. Es geht also um Worte, die in Berlins höchster und wohl auch gemütlichster Filmvorführstätte, dem Sputnik-Kino in Kreuzberg, gelesen werden.
In der Mitte einer Woche im gefühlten Herbst oder gedachten Spätsommer präsentiert das Renfield-Zine, das Fachorgan für Krims&Krams&Rock’n’Roll, eine Lesung allererster Güte. Allerdings nicht im Kulturkaufhaus oder im Vereinskeller, sondern…im Kino!
Statt laufender Bilder gibt es also lesende Menschen. „Das ist ja verrückt!“ dachten sich Renfield-Mann und Sputnik-Frau und haben den Plan sogleich gemeinsam in die Tat umgesetzt.
Die ganz geheimen, aber brillanten Undergroundliteraten Berlins präsentieren dabei ihre besten Texte. Teilweise kennt man sie schon vom Poetry Island im Trickster am Schlesischen Tor, teilweise gehören sie zum wohlduftenden Dunstkreis des Renfield-Fanzines. Erfahrene Charaktere auf den liebevoll organisierten Alternativ- und Kleinlesebühnen dieser Stadt sind sie alle. So einfach kann das alles sein.
Mit dabei sind:
Houssam (Nachtfalter/Trickster)
Don Chrischan (Weltraumschrott)
Zschoschke (Anne Tanke)
Niki Matita (Renfield-Zine/Zentrale Randlage) u.a.
Die musikalische Luftunterstützung liefert das Duo Gary Flanell & Ella Chord mit einem Sack voller charmanter Coverversionen von Johnny Cash über Billy Bragg bis zu den Get-Up Kids.
Eintritt: 3€ / Spende ( Hartz 4, Arbeitslose, RentnerInnen und Studierende geben eine Spende bzw. soviel sie können/wollen)
Find more Infos about the location and of the most coziest cinemas in Berlin here:
www.sputnik-kino.com
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Renfield-fanzine Lesung
Dienstag, 24. August 2010
New Renfield-Zine out now! Let's call it No. 22

Actually, I can't say anything more than the headline. Sorry for that, folks.
Ok, I'll tell you a bit more. In July we got the really amazing Release-Party ofRenfield No. 22. It was our first time in Schokoladen in Berlin-Mitte, and I was surprised how good everything worked out there. Thanks a lot to Ralf who took care of really everything around the evening. And as I got some strange experiences on self-organized gigs, I appreciate this much more. Hope we will do it next time again there.
Although we got a smaller line-up than last years party, the whole event got the same energy. One of the things I recognized from our West Germany party was definitely this: You don't need 5 bands on one evening, when the last one just plays for an audience of five exhausted und drunk people.
So we got three bands this time. Still enough to watch and celebrate. Is there actually the same old speech in english like in german? This "Less is more"-Thing? Whatever. You understand it.
So we got three bands and I can say , at least two of them rocked like hell. I don't want to talk too much about Gary Flanell & Ella Chord. How should I judge my own gig, ha? For an opening act as a a warm-up for the following bands, it was good for Ella and me to start with some cover versions from Billy Bragg to Shelter to Johnny Cash to the Get Up-Kids and of course our one and only self-written No.1-Hit "Cats sleep everywhere". Just Ellas amazing voice and me strumming some chords was fun for us and hopefully the audience, too. I really liked the sound of the Black Mastermind Amp. Hope I can find a similar one on following gigs.
Second band were Black Mastermind from Jena. Before I booked them I just got a Live-Bootleg-CD, the Sound was not that good, but I relieved on the recommendation of Susan (who did a very good press job, thanks for that and welcome to the Renfield-Crew) of this band from her hometown and I have to say: Holy shit, really good, loud and energy-driven band. If you name your band after a Monster-Magnet-Song there have to be some Stoner-Influences and of course there were some. Did I say some? No, a lot! Thanks to you guys!
Actually this was the evening of the 3- or- 2-man/woman-bands. That shows, that you don't need a whole orchestra to make a good gig. X.o.X. are the best example for that. 3 guys, all eager to play loud, simple but fast Punkrock with the pronunciation on R.O.C.K. 3 guys, that's all and that's enough and all songs played straight to the point. No need for a 2nd guitarist or a simple singer. It is so concentrated and that's the point. If you want more people on stage, go and watch the Fischer Choir. This is not a rock opera. I always compare them to Danko Jones and I will do it again. But, I hope Danko will forgive me, these guys are better. Uh, lots of stuff to discuss. I saw them a few weeks later in K17, when they were playing at 8 o'clock in the evening (unbelievable) for 20 people, but the gig at the Schokoladen was a million years better. Perhaps these guys deploy their real energy just in small places with a mximum audience of a hundred people. I will observe this.
So, let's draw the conclusion: The birthparty for Renfield-Fanzine No.22 was a good one. Hopefully, there will be many more.
Let's now have a look, what's inside of our new Zine.
We got Interview with
- Jochen Wagner, one of the trustees of the Berlin Porn Film festival
- La ira de dios (great psychedelic punk in the line of Stooges, MC5, Mudhoney from Lima, Peru)
- a feature of israelic Industrial/Noise/Hardcore/Label Heart and Crossbone rec. from Tel Aviv
- DYSE (there has to be a Metal umlaut on the Y, this is even something you won't find in Germany), one of the most interesting german Noise-bands
- 2nd part of the Interview with Gerrit from PVC
- a report about Heavy Load - Englands best Punkrockband with handicapped people
- SeiltänzerTrauma - charming Lo-Fi-Country-Garage-Trash from Southwest germany. If Billy Childish would have grown up in Rhineland-Palatinate, he would sound like this.
- E-Aldi - when a punk starts to make electronic music, he's still a punk. So E-Aldi does. On his 7th (!) album, E-Album pays tribute to one of the most famous german Punkbands ever and covers the complete "Alle gegen Alle"-Lp of SLIME - completely in an electronic trashy sound. What would fit better to the Renfield-Zine.
So that's it for the music part. Beside of this we also got lots of short stories, columns, poems, record reviews on this 64 sides of the "Fachorgan of Krims&Krams& Rock'n'Roll".
If you 'd like to get your personal issue of Renfield No. 22, just write a short mail to renfield-fanzine@hotmail.de and we will make out what has to be made out.
Cheers,
Gary F.
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Renfield-Zine No. 22
Samstag, 12. Juni 2010
Line-Up for the Renfield-Fest complete!!!

Yes, I know, everyone of you soccer-zombies out there has only one more thought in his brain for the next week. I think you even have to remind yourself of breathing because every minute is filled with soccer, football, Fußbal, fussek, Vuvuzela drone metal and goals, goals, goals.
Actually I like the soccer championship more than daily Bundesliga-life, but the second day of it has just started and I am already a bit exhausted. Exhausted of the flood of places that offer their public viewing. THEY ARE EVERYWHERE! And despite of this, we never know where to watch a game. Are unable to make a decision for one location. I think I won't sit down anywhere, but just walking from one pub to the next, always catching one look to the results. Will I miss something? No,I don't think so. My soccer championship happens on the streets, I guess.
Even if is the WM is in Güney Afrika, you get the impression it happens again right here and right now.
And if I meet one other person that says: "Uh, this Vuvuzelasund is soooo annoying, I really can't stand it anymore, blabla" - then I will play a whole RIchard-Wagner-Opera onyl with Vuvuzela-instrumentation directly in his or her ear and stick the thing after it to hisass. Or her ass. I am equal to all genders. Don't want to hear anymore rants about Vuvuzela-tooo-lod here and Vuvuzela-destroys-the-party-atmosphere-there-blabla. "Et is wie et is" (It is like it is) - one of the basic laws in Cologne, is still valid. And at the moment it is loud. and humming. In south africa, on your TV, at the Championship. That's the way the cookie crumbles. These Vuvuzela are more Grindcore than Napalm death. Great shit, really. Accept it.
Ok, now for the REALLY good news: We got the final line-up for the Renfield-Fest on 23rd of July at Schokoladen in Berlin!
Aditional to those hard-rockin'guys of X.o.X.
we got Jena's one and only Punkrock-heroes BLACK MASTERMIND, whose drummer Sven some of you mighgt know from the legendary Surf-Aces LOS BANDITOS.
But you should never start a good party without a small aperitif and in case of the RENFIELD-Fanzine it means, that GARY FLANELL & the amazing ELLA CHORD will open the evening with a small bunch of charming covers, only performed with Guitar and voice.And of course you can get the No.22 of Renfield-Fanzine at our party for the first time!
So, that's it. Just half an hour till the next Vuvuzela-Synphony. So I have to stop here, find a bar with a big screen and nice waitresses. Who's actually playing?
Ah, doesn't matter.
See you on July 23rd,
Gary F.
Donnerstag, 13. Mai 2010
RENFIELD NO22: RELEASE-PARTY, NEW DATE!

Heeeey Hoooo,
let's see what's going on. We got a public holiday, some call it Herrentag, some call it Männertag (which means actually the same) and some call it Vatertag - which is slightly different from Herren/Männertag.
But all that matters is the fact that it is a free day surrounden by a bunch of a gauntly normal working week. But let's just enjoy a free day, we all deserved so much.
So I am verry happy to announce the new date for the next RENFIELD-Party.
Renfield No. 22 is supposed to be released on July 23rd. Of Course we will celebrate this again with a good and excesive party.
Fortunately, the SCHOKOLADEN offered us a good date for the party and so we'll do it again on Jule 23rd at the Schokoladen.
IMPORTANT Note!RENFIELD-FEST is NOT, as announced so far - on the 24th, but REALLY REALLY on the 23rd of July.
No Renfield-Party without good live music - and so we are proud like shit to announce that the fabulous Rockers of X.O.X. will play at the RENFIELD-Fest! Check ou their Myspace-Page: www.myspace.com/xoxgermany
Of course there will be more live music, more infos about coming soon, so check this blog regularly!
Sail on (till the 23rd of July),
Gary F.
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RENFIELD-Fest 23.07.2010
Mittwoch, 21. April 2010
Sonntag, 22. November 2009
Pictures of the Renfield-Fest
The 25th of Septmember in the year 2009 was a remarkable one - as we celebrated a new issue of the Renfield-Fanzine - if I didn't had to do lots of administrative things referring to the Fachorgan of Krims&Krams&Rock'n'Roll, this entry would have been done much earlier. But there were another important event in RENFIELD - History just a few days ago: The first lecture of Renfield-Stories ever took place in Nov.20th 2009 @ DAS LABOR
Together with Matt Grau and Katharina Lippert it was a great evening with lots of good trash and Rock'n'Roll (Ella Chord and the amazing Elle Chord were playing their 2nd gig ever!) in this amazing place, that I'd like to call a biotope of art and good, cozy strangeness.
Before loading up some pictures of the lecture, here are some photos of the bands that played at the RENFIELD-Party @ WEST GERMANY , Skalitzer Str.133, Kreuzberg: UGLY IGLU, THE DOLPHINS, KUNSTKACKE SOUNDSYSTEM,TILL THE MORNINGLIGHT & THE HOT BAND and PVC (the very special guests). Ah, and a hint for the unknown letter-writer on myspace: WEST GERMANY is the Name of the club, not an emphasis of old, useless distinctions between Ost-, West- and Rest-Berlin.
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Renfield-Fest 25.09.09
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